Förderung

Investitionszuschuss für Haushalte und Gewerbe

Förderung

Investitionszuschuss – Vergütung nach KWKG – Strom selber produzieren

Als ein Bestandteil des vom Bundeswirtschaftsministeriums aufgelegten Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) wird seit August 2016 der Einbau von Brennstoffzellen-Heizgeräten über das KfW-Programm 433 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ gefördert. Für Neubauten oder Modernisierungen werden attraktive Konditionen gewährt, unabhängig ob für Wohn- oder Nichtwohngebäude. Im Folgenden sind die wichtigsten Fragen und Antworten zur Förderung überblicksartig aufgeführt. Weitere Informationen im Detail finden Sie auf der Website zum KfW-Programm 433 bzw. diese sind nachfolgend auch an den entsprechenden Stellen verlinkt.

Was wird gefördert?
Der Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen (= Brennstoffzellen-Heizgeräte) in der Leistungsklasse von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung in neue oder bestehende Gebäude.

Wer kann eine Förderung erhalten?
Es werden Privatpersonen, Wohnungseigentümer/WEG sowie gewerbliche Betreiber gefördert (Unternehmen inkl. Contractoren, Freiberufler, Kommunen, gemeinnützige Organisationen).

Wie bemisst sich der Zuschuss?
Die Zuschusshöhe hängt grundsätzlich ab von

a) der Leistung der Brennstoffzelle und
b) der Höhe der förderfähigen Gesamtkosten.

Für die Förderung wird die elektrische Leistung der Brennstoffzelle betrachtet. Der Zuschuss besteht aus einem Festbetrag in Höhe von 5.700 Euro sowie einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangener 100 Watt (W) elektrische Leistung. Entsprechend liegt der Zuschuss zwischen 7.050 Euro (0,25 kW) und 28.200 Euro (5 kW).
 
Die förderfähigen Gesamtkosten setzen sich aus drei Komponenten zusammen:
  1. Kosten für das Brennstoffzellensystem sowie dessen Einbau (bei integrierten Geräten auch die Kosten für den weiteren Wärmeerzeuger zur Deckung des Spitzenbedarfs),
  2.  feststehende Kosten für die Vollwartung über 10 Jahre sowie
  3. Kosten für die Leistungen des Energieeffizienz-Experten.
Der Zuschuss beträgt 40 Prozent von der Summe dieser drei Bestandteile, maximal jedoch den Wert der oben ermittelten Leistungsklasse.

Eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist nicht zulässig – mit Ausnahme der Vergütung für den selbst erzeugten KWK-Strom (siehe auch Die Brennstoffzellenheizung im Alltag).

Wie verläuft die Antragstellung?
  1. Beauftragung eines qualifizierten und registrierten Experten für Energieeffizienz, der die Umsetzung der Maßnahme vor Ort begleitet und der KfW bestätigt.
  2. Ausfüllen und Einreichen des Antragsformulars – dabei unterstützt Sie der Experte für Energieeffizienz. Technische Informationen zu den Geräten halten die jeweiligen Hersteller bereit. Wichtig: Beachten Sie, dass der Prozess der Antragstellung variiert, je nachdem, um welchen Typ Antragsteller es sich handelt (z. B. natürliche Person, Wohnungseigentümergemeinschaften, Unternehmen, Kommune, etc.). Ggf. müssen neben dem Antrag noch weitere Unterlagen eingereicht werden. Natürliche Personen sowie Wohnungseigentümergesellschaften können das Antragsformular direkt über das KfW-Zuschussportal beziehen und einreichen. | Information zu den jeweiligen Antragswegen (siehe Rubrik „Formulare & Downloads“) | KfW-Zuschussportal
  3. Nach Einreichung des vollständigen Antrags erhalten Sie umgehend eine Zusage von der KfW. Jetzt können Sie mit der Umsetzung beginnen und einen Fachbetrieb mit der Installation der Brennstoffzelle beauftragen.
  4. Nachdem die Brennstoffzelle eingebaut wurde, erstellt der Experte für Energieeffizienz eine „Bestätigung nach Durchführung“ (BnD). Diese reichen Sie wiederum online über das KfW-Zuschussportal ein. Anschließend wird der Investitionszuschuss ausgezahlt. Wichtig: Beachten Sie auch hier je nach Antragsteller abweichende Antragswege, insbesondere wenn es sich nicht um privat genutzte Wohngebäude sowie Wohnungseigentümergesellschaften handelt (siehe Punkt 2).
Bei der Antragstellung unterstützen Sie auch die jeweiligen Hersteller sowie die Energieeffizienz-Experten.
Zurück zur Übersicht