Erfahrungen

Technologie im langjährigen Praxiseinsatz erprobt

Erfahrungen

Die Ära der Brennstoffzellenheizung in der Gebäudeenergieversorgung hat gerade erst begonnen. Zahlreiche Erfahrungswerte aus Erprobungs- und Demonstrationsprogrammen zeigen, dass die Technologie ausgereift ist und im Zuge der Energiewende eine wichtige Rolle spielen kann.

Das Land Hessen ist Vorreiter beim Einsatz der innovativen Brennstoffzellentechnologie. Als erstes Bundesland wurde 2014/15 ein eigenes Förderprogramm aufgelegt, mit dem die Installation von 44 Brennstoffzellenheizungen in hessischen Haushalten bezuschusst wurde. Besonders bemerkenswert sind dabei die hohen Zufriedenheitswerte der Anlagenbetreiber sowie die große Bereitschaft zur Weiterempfehlung der Technologie. Auch hier zeigte sich, dass die Anlagen die Anforderungen an einen langjährigen Dauerbetrieb erfüllen und die Brennstoffzellen nur geringe Degenerationsraten aufweisen, d. h. der elektrische Wirkungsgrad verminderte sich nur geringfügig.

„Unsere Brennstoffzellenheizung war für uns eine Investition in die Zukunft: Energie- und Stromkosteneinsparung und zugleich Reduzierung der CO2-Belastung.“
Ludwig und Christa B., Büttelborn

„Für die energetische Modernisierung des Objekts in Alt Bischofsheim haben wir uns bewusst für eine Brennstoffzelle entschieden, sodass dieses nun in optimaler Weise künftigen Ansprüchen genügt und auch einen Beitrag zur Wärmewende leisten kann.“
Gerd R., Maintal-Bischofsheim

Projektsteckbrief  „Betriebserfahrungen mit Vitovalor 300-P in Osthessen
Projektsteckbrief „Betriebserfahrungen mit  BlueGEN in Südhessen
 
Nach diesen erfolgreichen Erfahrungen aus dem Anlagenbetrieb startete dann Mitte 2016 das Förderprogramm 433 der KfW, über das mittlerweile die Installation von mehr als 6 650 Anlagen deutschlandweit gefördert wurde (Stand 31. März 2019), davon allein über 1 100 Anlagen im ersten Quartal 2019. Zentraler Bestandteil ist dabei ein Investitionszuschuss für den Einbau in Wohn- und Gewerbegebäuden (siehe Förderung). So erhält man z. B. für ein Gerät mit 1 kW elektrischer Leistung einen Zuschuss über 10.200 EUR.

Auch international ist die Brennstoffzelle eine Erfolgsgeschichte. So wurden etwa in Japan bis heute mehr als 200 000 Einheiten für die Hausenergieversorgung installiert, bis zum Jahr 2030 sollen es 2,5 Millionen sein. Durch die steigenden Stückzahlen konnten auch die Kosten deutlich gesenkt werden.
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