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4. September 2019

Fünfte regionale Baulandkonferenz

Neue Wohngebiete bevorzugt in Innenentwicklung und in der Umgebung von Bahnstationen

Neue Wohngebiete sollten nach Auffassung von Hessens Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir bevorzugt in Innenentwicklung und in der Umgebung von Bahnstationen entstehen. „Wir müssen Wohnraum schaffen, aber gleichzeitig den ständigen Flächenverbrauch vermindern, das Klima schützen und den Verkehr nachhaltiger machen. Ohne neue Baugebiete wird es nicht gehen, aber die Chancen der Innenentwicklung liegen auf der Hand und müssen genutzt werden“, sagte der Minister auf der Regionalen Baulandkonferenz in Kassel. Der Wohnungsbau müsse dieser mehrfachen Herausforderung gerecht werden.

„Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, aber es geht auch um die Weiterentwicklung der Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden“, sagte der Minister. „Deshalb müssen die Fragen der Verkehrserschließung, der sozialen Infrastruktur, der Energieeffizienz und der Zukunft unserer Wohnformen bei der Entwicklung von Baugebieten im Zusammenhang angegangen werden.“

Mit der Veranstaltung in Kassel ging eine Serie von fünf Regionalkonferenzen zu Ende. Vereinbart wurden sie im Rahmen der 2015 gegründeten Allianz für Wohnen, um die Abstimmung zwischen Land, Kommunen und anderen am Wohnungsbau Beteiligten zu verbessern. Der Allianz für Wohnen gehören neben dem Land Hessen die Verbände der Wohnungswirtschaft, die kommunalen Spitzenverbände, Kammern, Mieterbund und weitere Interessenverbände sowie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen an.

Für den geförderten Wohnungsbau stellt Hessen bis zum Jahr 2024 die Rekordsumme von 2,2 Mrd. Euro bereit. „An fehlendem Geld wird kein Vorhaben scheitern“, sagte der Minister. Dagegen fehle es in den Ballungsgebieten an baureifen Grundstücken. Al-Wazir wies darauf hin, dass Hessen die Städte und Gemeinden bei der Ausweisung und Aktivierung solcher Flächen mit Beratung, aber auch im Rahmen der Stadtentwicklungsprogramme unterstützt. Wohnungspolitik genieße für die Landesregierung höchste Priorität.
 

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Pressesprecher
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1. September 2019

Themenschwerpunkt Aus- und Weiterbildung „Nachhaltigkeit“ im IHK-Magazin 8/9 2019

„Hessische Wirtschaft“ – das IHK-Magazin aus der Landeshauptstadt – bringt die Themen Berufsausbildung und Nachhaltigkeit zusammen

Das Verlagsthema mit dem 15-seitigen Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung: „Nachhaltigkeit“ findet sich auf den Seiten 27 bis 41 des PDF.

Quelle: IHK Wiesbaden

23. August 2019

Energie? Natürlich! – Energiewende zwischen Vision, Widerstand und Realität

Rückblick auf die Veranstaltung am Wochenende 16. bis 18. August in der Evangelischen Akademie Hofgeismar

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Evangelische Akademie Hofgeismar in Kooperation mit der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA) ein Seminar zu den Herausforderungen der Energiewende, der Energieerzeugung und dem möglichen persönlichen Beitrag eines jeden Einzelnen.

An drei Tagen wurde leidenschaftlich diskutiert, die knapp 50 Teilnehmenden tauschten ihre Ideen aus und schöpften Motivation für zukünftige Schritte.

Am Freitagabend startete Dr. Karsten McGovern, Leiter der LEA, mit der Frage in die Veranstaltung, ob die Energiewende ein Jahrhundertprojekt ist. Das Votum lautet einvernehmlich: Ja – vor allem wenn man bedenkt, dass Klimaschutz und Energiewende unzertrennlich zusammengehören. Alle Teilnehmenden waren sich einig: wir haben uns ziemlich was vorgenommen in Hessen.  Auch während des gemütlichen Ausklangs wurde kräftig weiter debattiert.

Den Samstag eröffnete Prof. Dr. Clemens Hoffmann, Institutsleiter des Fraunhofer IEE, in Kassel. In seinem Überblicksvortrag beleuchtete er die verschiedenen Möglichkeiten der Energieerzeugung in Hessen. Die Windenergie berge für Hessen ein besonders großes Potenzial. Gleichermaßen würden die Debatten darum intensiv geführt. Eindringlich erläuterte Prof. Hoffmann, warum die Energieerzeugung den Planeten und die Energiewende die Gemüter – sowohl von Befürwortern als auch Gegnern – erhitzt. Die zahlreichen Fragen und Denkanstöße aus dem Publikum wurden intensiv erörtert. Die Beiträge trugen zu einer spannenden Erweiterung der Perspektiven bei.

Anschließend kamen die Teilnehmenden an drei Thementischen zu den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität zusammen. Martin Rühl zeigte am Tisch „Strom“ die Vorteile einer dezentralen Energieversorgung auf und erläuterte Beispiele zur Gestaltung eines positiven Bildungsprozesses. Armin Raatz, Klima und Energieeffizient Agentur (KEEA) aus Kassel, stelle das Projekt des Pflegeheims Gertrudenstift aus Baunatal vor. Das Wärmekonzept mit erneuerbaren Quellen ermöglicht Einsparungen, Effizienz und Abwärmenutzung. Michael Schramek, EcoLibro, lieferte Anknüpfungspunkte im Alltag für eine gemeinschaftlich gedachte individuale Mobilität. Die Ergebnisse wurden auf den Tischdecken festgehalten und in zwei Durchgängen jeweils ergänzt.

Nach der Mittagspause ging es in verschiedenen Themenworkshops weiter. Hier stand die Übertragung des Gelernten in die Praxis und in den Alltag im Vordergrund. Eine Gruppe machte sich gemeinsam mit Lars Rotzsche, Stadtwerke Union Nordhessen, und Christian Trappe, Pfarrer Lippoldsberg, auf in den Söhrewald. Hier wurde anhand eines Energielehrpfades und des vorhandenen Windparks die Windenergie erlebbar gemacht. Wie sehen Windenergieanalgen im Wald aus, wie ist die Geräuschkulisse einzuordnen, welche Dimensionen hat so ein Windpark. Ziel war es, dadurch Rückschlüsse auf den geplanten Windpark im Reinhardswald zu ermöglichen.
Der zweite Workshop beschäftigte sich mit der Energiewende und dem Naturschutz. Viele vermuten hier einen Gegensatz. Die beiden Referenten, Lars Tornede vom NABU Paderborn und Florian Voigt von der Hessischen LandesEnergieAgentur, zeigten auf, dass bei den Planungen von erneuerbaren Energien, Eingriffe in die Natur minimiert und Kompromisse gefunden werden müssen und können.
Der dritte Workshop befasste sich mit dem Thema „Photovoltaik in der Praxis – Was kann Solar leisten?“. Nach einer kurzen Einführung, woraus überhaupt eine PV-Anlage besteht, was diese kostet und welchen Nutzen man daraus zieht, wurden von den Teilnehmenden PV-Anlagen geplant und deren Wirtschaftlichkeit berechnet. Lisa Körner von der Hessischen LandesEnergieAgentur stellte das Solar-Kataster Hessen vor, mit dem man das Solarpotenzial seines eigenen Daches bewerten und die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Anlage errechnen lassen kann. Folke Mitzlaff und Thomas Straub von SMA aus Kassel stellten die Detailbetrachtung bis zur Auswahl von unterschiedlichen Komponenten dar.
Im vierten und letzten Workshop wurden konkrete Handlungsoptionen für den Alltag aufgezeigt, um einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Regine Beyss und Verena Koslowsky stellten die Stadtkommune Villa Locomuna vor und gaben einen Überblick über die zahlreichen Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen von Klimaschutzinitiativen in Kassel und der Umgebung.

Der zweite Seminartag endete mit einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der „Fridays For Future“-Bewegung aus Kassel und Hofgeismar, dem Bürgermeister von Hofgeismar, Markus Mannsbarth, sowie einem Vertreter der lokalen Wirtschaft, Andreas Schmitt von Management Service GmbH. Die Schülerinnen und Schüler machten ihre Motivation für die Klimabewegung deutlich und unterstrichen nochmals ihre Forderungen unter anderem nach der Abschaltung von Kohlekraftwerken und der Einführung einer CO2-Bepreisung bis Ende 2019. Bürgermeister Mannsbarth verdeutlichte die Auswirkungen des Klimawandels, die schon heute in der Region zu spüren sind. Musikalisch untermalt wurde der Abend durch die Hofgeismarer Schülerband „Die Bändt“.

Den Abschluss der Veranstaltung leitete Prof. Dr. Andreas Ernst von der Universität Kassel am Sonntagmorgen ein. Er betrachtete die Energiewende und den Klimaschutz aus der psychologischen Perspektive und erläuterte, warum es eigentlich so schwer ist, dem Reden auch Taten folgen zu lassen. Die Positionen der Evangelischen Kirche, vorgebracht durch Dr. Ruth Gütter, Referentin für Nachhaltigkeit bei der EKD, schlossen sich an diesen Vortrag an. In der Abschlussdiskussion wurde der Frage nachgegangen, wie ein positives Zukunftsbild aussehen kann, wer ein solches Bild vermitteln könnte, welchen Beitrag die evangelische Kirche dabei leisten kann und vor allem in welchem Einflussbereich man selbst lebt. Hoch motiviert ging es zum gemeinsamen Mittagessen.

Nach fast drei Tagen intensiven Austauschs lässt sich zusammenfassen, dass die Herausforderungen Energiewende und Klimaschutz uns noch einige Zeit kosten werden und komplexe Entscheidungen auf unterschiedlichen Ebenen nötig sind. Positiv ist aber auch, dass es viele Personen gibt, die bereit sind, in diesem Prozess Verantwortung zu übernehmen.

21. August 2019

Künstliche Intelligenz für den Umweltschutz nutzen

Bundesregierung sucht KI-Leuchtturmprojekte

Das Bundesumweltministerium hat heute seine neue Förderinitiative „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ gestartet. Gesucht sind Projekte, die Künstliche Intelligenz nutzen, um ökologische Herausforderungen zu bewältigen und die beispielgebend sind für eine umwelt-, klima- und naturgerechte Digitalisierung. Dazu stehen aus dem Haushalt 2019 Fördermittel in Höhe von 27 Millionen Euro bereit.

Das Förderprogramm KI-Leuchttürme richtet sich an Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Beteiligung von Start-ups, KMU und Social Entrepreneuren ist ausdrücklich gewünscht. Die einzelnen Akteure können sich auch als assoziierte Partner einbringen.

Förderlinie 1: Call for Participation „KI für den Umweltschutz“ (Bewerbungsschluss: 15. September 2019)
Förderlinie 2: Anwendungsorientierung und Fundierung (Bewerbungsschluss: 30. September 2019)

​Zum Förderprogramm KI-Leuchttürme
Zur Pressemitteilung

Quellen: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH

19. August 2019

Vierter Aufruf zur Förderung des Aufbaus von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur

Ab sofort können Förderanträge für E-Ladestationen bis zum 30. Oktober 2019 gestellt werden

Mit diesem vierten Aufruf im Bundesprogramm Ladeinfrastruktur fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Errichtung von bis zu 5 000 Normal- und 5 000 Schnellladepunkten. Dafür stehen rund 100 Millionen Euro bereit. Anträge müssen bis 30. Oktober 2019 über das Portal easy-Online eingereicht werden.

Zum Artikel
Zum Aufruf zur Antragseinreichung

Zu den Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)

Direkt zur Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge


Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

19. August 2019

node.energy ist das Start-up der Woche 34

Der Science4Life-Venture-Cup- und Energy-Award-Gewinner von 2018 im Interview

Mit Software und Services dezentrale Energiekonzepte optimal planen & managen – das ist die Kernkompetenz der node.energy GmbH.

2018 wurde die node.energy GmbH gleich zweimal in der Konzeptphase des Sciene4Life-Wettbewerbs ausgezeichnet: im Venture-Cup und im Energy Award.

Mit Geschäftsführer Matthias Karger hat der BDEW gesprochen.
Zum Interview

Die Hessische LandesEnergieAgentur (LEA) coacht die Teilnehmenden des S4L Energy Award. Rückfragen zum „Spezialpreis Energie“ bitte per Mail an Janika Collatz.

Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

16. August 2019

Jugendstudie: Engagement für den Klimaschutz geht weiter

Bühnentalk mit der Bundesumweltministerin zu ersten Ergebnissen einer Jugendstudie des BMU und des UBA

Jugendliche zeigen eine hohe Bereitschaft, sich auch künftig für den Klimaschutz einzusetzen. Das ist eines der ersten Ergebnisse der Jugendstudie des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes, für die mehr als 1.000 junge Menschen zwischen 14 und 22 Jahren befragt wurden. Anlässlich des Tags der offenen Tür der Bundesregierung werden dieses und weitere Ergebnisse bei einem Bühnentalk am Samstag von jungen Menschen gemeinsam mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Umwelt- und Klimaschutz bei den 14- bis 22-Jährigen das wichtigste gesellschaftlichen Thema ist. Die Gesamtergebnisse der Studie werden Anfang 2020 bei einer Jugendkonferenz vorgestellt.

Zur Pressemitteilung

Zur Broschüre „Zukunft? Jugend fragen!“ (Stand: April 2018)

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

15. August 2019

Beispiele vorbildlicher Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung gesucht

Zweiter Durchgang des Wettbewerbs „Ausgezeichnet“ startet Anfang September

Ab dem 1. September 2019 suchen das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt wieder deutschlandweit nach Beispielen erfolgreicher Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung. Der Wettbewerb „Ausgezeichnet! – Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung“ richtet sich in diesem Jahr an Verwaltungen und öffentliche Unternehmen, die Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung erfolgreich verstetigt haben.
Wettbewerbsbeiträge können bis zum 15. Oktober 2019 eingereicht werden.

Zur Pressemitteilung
Weitere Informationen zu Ausgezeichnet! – Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

1. August 2019

Vierter Frankfurter Ideenwettbewerb Klimaschutz

Neue Geschäftsideen und technische Neuheiten gesucht, die nachweislich CO2 in Frankfurt am Main einsparen können

Insgesamt 100.000 Euro Preisgelder sowie einen Sonderpreis loben Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main gemeinsam aus.

Unter dem Motto „Kreative Köpfe für den Klimaschutz“ startet der Ideenwettbewerb am 1. August 2019. Der Fokus liegt insbesondere auf den drei Themenfeldern Energieversorgung, Gebäudesysteme und Mobilität.

Wie bereits in den Vorjahren wird es einen Sonderpreis geben, der dieses Mal das Thema „Abwärmenutzung“ hat. Im „Masterplan 100 % Klimaschutz“ wird der Nutzung von Abwärme aus gewerblichen und industriellen Prozessen eine hohe Bedeutung beigemessen. Die Nutzung von „Restwärme“ substituiert die Erzeugung von Wärme aus anderen Energieträgern und ist daher eine sehr gute Möglichkeit, CO2 einzusparen.

Bis zum 12. September 2019 können sich Unternehmen, Start-ups, juristische Personen des privaten Rechts sowie Personengesellschaften beim Energiereferat bewerben. Die eingereichten Ideen werden von einer hochkarätigen Fachjury nach den folgenden sechs Kriterien beurteilt:
  • Innovationscharakter
  • CO2-Einsparungen
  • Wirtschaftlichkeit
  • Umsetzbarkeit des Projektes bis zum 30.11.2020
  • Übertragbarkeit und Multiplikator-Wirkung
  • Verstetigung 
Insgesamt wird eine Summe von 100.000 Euro ausgeschüttet, mit der mehrere Ideen mit jeweils bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Die Gewinner erhalten die Preissumme bis Ende des Jahres und haben dann bis zum 30.11.2020 Zeit, ihre Ideen umzusetzen.

Teilnahmebedingungen des „Ideenwettbewerbs Klimaschutz“ 2019 sowie die Bewerbungsunterlagen können unter ideenwettbewerb@stadt-frankfurt.de angefordert werden.
Weitere Informationen auch unter www.klimaschutz-frankfurt.de/ideenwettbewerb.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main | Energiereferat, Projekt Klimaschutzfonds

19. Juli 2019

Aktueller Förderaufruf: Elektromobilität – Batterie, Materialien und Recycling

Einreichfrist: 30.09.2019

Das Land Hessen fordert ab sofort hessische Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf, sich an dem aktuellen Förderaufruf „Batterie, Materialien und Recycling“ zu beteiligen.
 
Im Fokus der Förderung stehen Projekte, die sich mit effizientem Rohstoffeinsatz, Materialfragen im Elektrofahrzeug, dem Einsatz von Batterie oder Brennstoffzelle oder Materialrückgewinnungsverfahren etc. beschäftigen:
 
  • Neue Produkte aus der Material- und Werkstofftechnik
  • Rohstoffeinsatz und -wiederverwertung von Fahrzeugbatterien oder Brennstoffzellen-Stacks
  • Neue Prüf- und Produktionsverfahren, die zur Kostenreduzierung von Komponenten führen
  • Leichtbau und Konstruktion
  • Second-Life-Anwendungen
  • Materialrückgewinnung und Recyclingverfahren
Aussagekräftige Skizzen sind bis spätestens zum 30.09.2019 bei der Hessen Agentur einzureichen.
 
Zu den Details mit allen Informationen, Ansprechpartnern und erforderlichen Unterlagen

Quelle: Innovationsförderung Hessen

18. Juli 2019

Altmaier verkündet Gewinner im Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“

In bundesweit 20 Reallaboren erproben Unternehmen künftig v. a. neue Wasserstofftechnologien im industriellen Maßstab und in realer Umgebung

Mit den Reallaboren der Energiewende werden zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt. Zentrales Thema im Ideenwettbewerb ist CO2-armer Wasserstoff. Seine Nutzung bedeutet keine oder nur sehr geringe Treibhausgas-Emissionen. Erzeugt werden kann Wasserstoff beispielsweise über Elektrolyse auf Basis von Strom aus Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Weitere wichtige Themen der ersten Ausschreibungsrunde des Ideenwettbewerbs sind Energiespeicher und energieoptimierte Quartiere.

Unter den Gewinnern ist auch das hessische Reallabor DELTA.

Zur vollständigen Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

16. Juli 2019

6,5 Gigawattstunden erneuerbare Energie pro Jahr: Größte Dachsolaranlage Hessens in Betrieb genommen

Auf dem Dach des Logistik-Unternehmens Fiege in Dieburg erzeugt die Sonne nachhaltigen Strom

3 193 Tonnen CO2-Emissionen werden durch die jetzt eingeweihte Dachsolaranlage pro Jahr eingespart. Für Bürger bietet das Solar-Kataster Hessen exakte Informationen über die Möglichkeiten eigener Solar-Anlagen.

Die größte Dachsolaranlage Hessens ist offiziell in Betrieb: 6,5 Gigawattstunden erneuerbare Energie pro Jahr erzeugt die eindrucksvolle Photovoltaikanlage, die auf dem Dach der Niederlassung des Logistik-Unternehmens Fiege in Dieburg installiert worden ist. Sie kann nicht nur den Standort südlich von Frankfurt – den Fiege für seinen Reifenkunden Pirelli betreibt – sondern zusätzlich bis zu 1 100 Haushalte mit nachhaltigem Strom versorgen.

Das Dachsolarkraftwerk vermeidet dabei jährlich 3 193 Tonnen CO2-Emissionen. Das entspricht in etwa dem Ausstoß von 17 Millionen Kilometern Autofahrt. Mit dieser Leistung gehört die Solarkraftanlage in Dieburg zu den fünf größten Dachanlagen in Deutschland, wie die Bundesnetzagentur bestätigt.

„Diese neue Anlage setzt hinsichtlich Fläche und Leistung neue Maßstäbe. Denn hier wird eindrucksvoll gezeigt: Solare Stromerzeugung 'Made in Germany' kann in großem Maßstab technisch realisiert und aufgrund der starken Kostensenkung der letzten Jahre mittlerweile wirtschaftlich sinnvoll und konkurrenzfähig umgesetzt werden“, sagte Hessens Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Jens Deutschendorf in seiner Ansprache bei der Eröffnung der Solaranlage. „Ihr Projekt ist vor diesem Hintergrund ein Vorzeigeprojekt. Und ich setze darauf, dass weitere Unternehmen diesem Vorbild folgen.“

Doch nicht nur spektakuläre Großprojekte werden vom Land Hessen unterstützt: Auch kleinere Unternehmen und Privathaushalte können ihre Dächer und Freiflächen für die umweltfreundliche Stromgewinnung nutzen. Das online abrufbare Solar-Kataster Hessen hilft interessierten Nutzern dabei, ihre individuellen Möglichkeiten präzise zu erkennen. Das Kataster berücksichtigt nicht nur physikalische Größen wie Neigungswinkel und Verschattung, sondern kalkuliert auch gleich die Wirtschaftlichkeit einer Anlage für unterschiedlichste Verbrauchsprofile und technische Varianten, etwa der Kombination einer Solar-Anlage mit einem Stromspeicher oder einem Elektrofahrzeug.

Die Daten für die präzisen Berechnungen stammen aus dem amtlichen Liegenschaftskataster mit seinen rund fünf Millionen Gebäuden, aus 5 600 digitalen Luftbildern und einem flächendeckenden hochauflösenden Laserscan Hessens aus dem Flugzeug mit mindestens vier Aufnahmepunkten pro Quadratmeter, erläutert Dr. Hansgerd Terlinden (Präsident des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation): „Für ein Flächenbundesland wie Hessen ist es wichtig, diese und weitere amtliche Geobasisdaten landesweit aktuell und qualitätsgesichert für eine Vielzahl von Anwendungen in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Das Solar-Kataster Hessen ist hierfür ein sehr gutes und bürgerfreundliches Beispiel.“
 
Zum Solar-Kataster Hessen
 
 
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10. Juli 2019

Erster Start-up-Pilot FrankfurtRheinMain zeigt Vielfalt des Ökosystems

Herausgeber und Macher der neuen Publikation ist die Initiative Wissensregion FrankfurtRheinMain.

Die drei Projektpartner – IHK Frankfurt am Main, Regionalverband FrankfurtRheinMain, Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain – haben es sich zum Ziel gesetzt, den Wissensstandort aktiv zu gestalten. Dazu gehört auch, das regionale Start-up-Ökosystem zu stärken und zu vernetzen.

Zur IHK-Meldung
Zum Start-up-Pilot FrankfurtRhein-Main

Quelle: IHK Frankfurt am Main

10. Juli 2019

Power-to-X: Schulze legt BMU-Aktionsprogramm für strombasierte Brennstoffe vor

Technologie wichtiger Klimaschutz-Baustein für Industrie und Verkehr

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat ein Aktionsprogramm des BMU für den Einsatz von strombasierten Brennstoffen (Power-to-X/PtX) vorgelegt. Damit weitet das Ministerium sein Engagement für die Power-to-X-Technologie aus und formuliert erste umweltpolitische Leitplanken für ihren Einsatz.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

10. Juli 2019

„Klimaschutz durch Radverkehr“

Bundesumweltministerium fördert Modellprojekte

Der Radverkehr in vielen Städten und Gemeinden nimmt stetig zu. Das ist gut für den Klimaschutz. Um die Fahrradinfrastruktur entsprechend anzupassen und weiter auszubauen, startet das Bundesumweltministerium zum vierten Mal den Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Ab dem 1. August können Bewerbungen für die Förderung eingereicht werden.

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Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

3. Juli 2019

Mittelständische Unternehmen und Start-ups – Synergiepotenziale für Innovation und Wachstum?

Mit einer Umfrage unter KMU möchte das Technologieland erfahren, wie sich die Zusammenarbeit zwischen KMU und Start-ups verbessern lässt

1. Juli 2019

Weitere Städte bauen Elektrobusflotten auf

Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert in weiteren fünf Städten den Einsatz von Elektrobussen, u. a. in Offenbach am Main

In allen fünf Städten kam es zuletzt zu Stickoxidwerten über dem Jahresmittel-Grenzwert. Die dortigen Verkehrsunternehmen werden zusammen ca. 14,3 Millionen Euro erhalten und bei der Umstellung auf den Strom- und Batterieantrieb sowie die Anschaffung von etwa 70 Elektrobussen unterstützt.

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Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

1. Juli 2019

Gründungsoffensive: Angebot des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits auf Gründer ausgeweitet

Zum 1. Juli 2019 werden die Zugangsbedingungen zum ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit erleichtert

Bislang stand das Finanzierungsangebot kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) offen, die mindestens zwei Jahre am Markt aktiv sind. Diese Einschränkung wurde nun aufgehoben. Das Instrument steht nun erstmals auch Gründern und jungen Unternehmen zur Finanzierung ihrer Vorhaben zur Verfügung.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

28. Juni 2019

Bundesumweltministerium sucht innovative Ideen zur Anpassung an den Klimawandel

Mit dem Programm „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ werden Projekte bis zu 300.000 Euro gefördert

Um besser gegen Hitzeperioden oder Hochwasser gerüstet zu sein, fördert das Bundesumweltministerium mit dem Programm "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" Leuchtturmprojekte zur Klimaanpassung sowie den Aufbau von regionaler Zusammenarbeit. Dafür stellt das Bundesumweltministerium für Kommunen, Unternehmen und gesellschaftliche Akteure bis zu 300.000 Euro zur Verfügung.

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Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

27. Juni 2019

StartGreen Award 2019 – Der Preis für die grüne Gründerszene

Das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit zeichnet innovative Start-ups im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit aus.

Der StartGreen Award stärkt Gründerinnen und Gründern der Green Economy den Rücken.
Er unterstützt innovative Start-ups im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit und gibt ihnen Sichtbarkeit in der deutschen und europäischen Szene.
Der Preis wird in den vier Kategorien Gründungskonzepte (noch nicht gegründet), Start-ups (gegründet, 0-10 Jahre), Future Mobility (gegründet, 0-10 Jahre) und SDG 12: Circular Economy (gegründet, 0-10 Jahre) vergeben.
Bewerbungsschluss: 31.07.2019

Zum StartGreen Award

Quelle: Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gemeinnützige GmbH

26. Juni 2019

dena sucht Industrieunternehmen zur CO2-Einsparung

„CO2-Leuchtturmprojekte“ sollen Unternehmen den Weg weisen

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) sucht Unternehmen aller Größen und Branchen, die bis 2021 ihre Prozesse und Anlagen energie- und klimafreundlich optimieren wollen. 15 besonders vorbildliche Vorhaben begleitet die dena als „Leuchttürme für CO2-Einsparung in der Industrie“, von der Maßnahmenplanung über die Nutzung staatlicher Fördermittel bis zur Umsetzung und Inbetriebnahme.

Interessierte Unternehmen können sich bis 30. September 2019 über die Website www.co2-leuchttürme-industrie.de für die Auszeichnung bewerben.

Zur Pressemeldung

Quelle: dena Deutsche Energie Agentur

18. Juni 2019

Das sind die Gewinner des Science4Life Venture Cup 2019

Zehn S4L-Venture-Cup-Gewinner und ein Spezialpreis-Energie-Gewinner freuen sich

Mit der Abschlussprämierung am 17. Juni 2019 ging der Science4Life Venture Cup 2019 zu Ende.

Von den 76 eingereichten Businessplänen in der dritten Wettbewerbsphase haben es die besten zehn bis ins Finale des Science4Life Venture Cup geschafft. Für die ausgezeichneten Gründerteams aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie ist das der Startschuss zum eigenen Unternehmen.
Im Bereich Energie wurde außerdem zum dritten Mal der Science4Life Energy Award verliehen.

In diesem Jahr hat das Team der Koena tec GmbH aus Stuttgart den Energy Award gewonnen. Koena Tec GmbH entwickelt innovative Energiezwischenspeicherlösungen zur Stromnetzstabilisierung. Dabei bindet das Stuttgarter Start-up auf dem Markt vorhandene Geräte ein und hilft so Herstellern dabei, ihre Geräte wirtschaftlicher und umweltfreundlicher zu betreiben. Durch die Anbindung bereits bestehender Geräte werden Ressourcen und Investitionskosten eingespart und die weitere Einbindung erneuerbarer Energien in Stromnetze gefördert.

Am 1. September 2019 startet die neue Wettbewerbsrunde.

Zur Pressemitteilung und den Gewinnern

Quelle: Science4Life e. V.

11. Juni 2019

Start des Online-Bürgerdialogs „GesprächStoff Ressourcen“

Bürgerinnen und Bürger können zur Fortschreibung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms beitragen

Mehr aus weniger machen, ein Auto mit anderen teilen statt selbst eines zu besitzen, reparieren lassen statt neu kaufen – es gibt viele Möglichkeiten, wertvolle Ressourcen zu schonen. Beim Online-Dialog „Gesprächstoff Ressourcen“ können Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zur Ressourcenschutzpolitik der Bundesregierung einbringen. Die Vorschläge werden in Form eines Bürgerinnenratschlags und Bürgerratschlags in die Fortschreibung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms einbezogen.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

7. Juni 2019

Wissenschaft und Technik im Einsatz für den Klimaschutz

BMU und BMBF berufen Lenkungskreis für die Wissenschaftsplattform zum Klimaschutzplan 2050

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek haben heute den Startschuss für die Wissenschaftsplattform zum Klimaschutzplan 2050 gegeben. Die Plattform soll die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der deutschen Langfriststrategie zum Klimaschutz mit wissenschaftlicher Expertise unterstützen. Ein Lenkungskreis mit bis zu zehn wissenschaftlichen Persönlichkeiten renommierter Institute wird die Plattform steuern.

Zur Pressemitteilung

Quelle:  Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

6. Juni 2019

Bundeskabinett beschließt Masterplan Stadtnatur

Mit insgesamt 26 Maßnahmen will die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, die Arten- und Biotopvielfalt in unseren Städten zu erhöhen.

Es sollen natürliche, grüne Lebensräume geschaffen werden, die nicht nur Pflanzen und Insekten nützen, sondern den Stadtbewohnern grüne Oasen der Erholung bieten.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

4. Juni 2019

Alte Sorten neu entdecken: Mitmach-Projekt zu umweltschonenden Anbaumethoden gestartet

Ein neues Projekt „Alte Sorten für junges Gemüse“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt will bundesweit Privatpersonen, insbesondere Familien mit Kindern, für alte Nutzpflanzen-Sorten und umweltschonende Anbaumethoden begeistern.

Ab Juni erhalten die Teilnehmenden jetzt Aufbau-Saatgut-Sets mit traditionellen, regionalen Gemüsesorten. Diese können sie dann zuhause im Garten, auf dem Balkon oder im Blumentopf einsetzen. Auf einer interaktiven Online-Plattform wird es künftig zudem praktische Naturschutz-Tipps, Rezeptvorschläge, Webinare als VideoClips sowie ein Nutzerforum zum Austausch mit anderen Teilnehmenden geben. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit 654.000 Euro. Es wird durchgeführt von der Ackerdemia e. V. zusammen mit dem BUND-Landesverband Brandenburg und vom Bundesamt für Naturschutz inhaltlich begleitet.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

28. Mai 2019

Umweltbewusstseinsstudie 2018

Bevölkerung erwartet mehr Umwelt- und Klimaschutz von allen Akteuren

Der Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz ist in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Das ist ein Ergebnis der Umweltbewusstseinsstudie.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

21. Mai 2019

Klimaschutz setzt Impulse für Wachstum und Beschäftigung

BMU-Kongress „Klimaschutz als Innovationsmotor für die Wirtschaft“ findet heute in Berlin statt

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat heute den BMU-Kongress „Klimaschutz als Innovationsmotor für die Wirtschaft“ eröffnet. Der Kongress zeigt anhand aktueller Studien, wie sich der Umbau hin zu einer klimaneutralen Volkswirtschaft auch ökonomisch rechnen kann.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

18. Mai 2019

Energiequelle Biomüll

Bundesweite Aktionswochen zur Biotonne vom 18. Mai bis 9. Juni 2019

So einfach und wirkungsvoll kann Recycling sein: Landen Küchen- und Gartenabfälle immer in der Biotonne, werden daraus Energie und Rohstoffe gewonnen. Einerseits wird daraus Biogas gewonnen, etwa für grünen Strom und Wärme oder als Ersatz für Erdgas und Diesel, andererseits wird in Kompostierungsanlagen daraus Kompost für Landwirte und Gartenfreunde. Die „Aktion Biotonne Deutschland“ macht darauf aufmerksam und wirbt für mehr Akzeptanz und Bereitschaft zum Sammeln von Bioabfällen.

Informationen zur Biotonne und zur bundesweiten Kampagne „Aktion Biotonne Deutschland

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

6. Mai 2019

Interview mit Timur Sirman von MagnoTherm Solutions aus Darmstadt

Die aktuelle Entwicklung des S4L „Energy Award"-Gewinners MagnoTherm Solutions

Timur Sirman zu Unternehmensentwicklung, Teilnahme am S4L Venture Cup, über das Produkt und dessen Beitrag zu Energiewende und Klimaschutz.

Hier geht's direkt zum Interview.

Quelle: Science4Life e. V.

3. Mai 2019

Energiespar-Contracting: Kommunen und Länder gesucht, die Gebäude energetisch modernisieren wollen

Bewerbungen für neues dena-Modellvorhaben bis zum 30. Juni 2019 möglich | Bundesweit kommunale Liegenschaften gesucht | Teilnehmer werden durch Projektentwickler kostenfrei unterstützt

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) sucht für das Modellvorhaben „Co2ntracting: build the future! – Kommunen und Länder machen ihre Gebäude fit“ Kommunen und Bundesländer, die ihre Liegenschaften energetisch modernisieren wollen und dabei auf Energiespar-Contracting (ESC) setzen. Kommunen und Eigentümer von Landesliegenschaften können sich bis zum 30. Juni unter www.kompetenzzentrum-contracting.de/esc-modellprojekte für die Teilnahme bewerben. Dort finden sie auch Informationen zu den Mindestanforderungen, zum Ablauf und zur Energiedienstleistung ESC.

Quelle: Quelle: dena Deutsche Energie-Agentur

3. Mai 2019

Green Start-up – Sonderprogramm Digitalisierung

Für Unternehmensgründungen und Start-ups, die auf innovative Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Digitalisierung verbinden

Rahmenbedingungen zur Förderung:
  • in der Gründungsphase sowie von bis zu 5 Jahre alten Start-ups
  • bis zu 125.000€ pro Projekt
  • bis zu 24 Monate Laufzeit
  • mehrstufige Antragsprüfung
Weitere Informationen und Antragstellung

Quelle: Technologieland Hessen

29. April 2019

Energy Efficiency Award 2019: Bewerbung ab sofort möglich

Private und öffentliche Unternehmen können sich in vier Kategorien bewerben | Wettbewerbsbeiträge bis 30. Juni 2019 online einreichen / Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) sucht Erfolgsprojekte, die den Energieverbrauch und die klimarelevanten Emissionen in Unternehmen messbar mindern.

Zum Energy Efficiency Award

Quelle: dena Deutsche Energie-Agentur

18. April 2019

Veröffentlichung des Green Startup Monitors 2018

Innovative Produkte, Technologien und/oder Dienstleistungen, die einen Beitrag zu den ökologischen Zielen einer Green Economy leisten

Laut Monitor existierten im Jahr 2018 ca. 23 700 Start-ups in Deutschland, wovon rund 6 000 als grüne Start-ups gezählt werden können. Somit entspricht gut jedes vierte Unternehmen den Kriterien für grüne Start-ups.
Grüne Startups erzielen laut dem Green Startup Monitor bei gleicher Mitarbeiterzahl gleich hohe Umsätze wie nicht-grüne Start-ups. Von der Politik wünschen sich die grünen Start-ups vor allem einen Abbau von regulatorischen und bürokratischen Hürden, Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung und eine bessere Förderung des unternehmerischen Einsatzes für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Zur Mitteilung und zum Green Startup Monitor 2019

Quelle: IHK Frankfurt am Main

10. April 2019

SET Award 2019 zeichnet fünf Start-ups in den Bereichen Klimaschutz und Energiewende aus

Gewinner kommen aus Australien, Deutschland, Schweden und Uganda / Innovationen von Wasserstoffelektrolyse bis Bambusbrikett / Über 450 Bewerbungen aus 80 Ländern eingegangen

Die Gewinner des internationalen SET Award 2019 für die innovativsten und wirkungsvollsten Geschäftsmodelle in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz stehen fest:
  • Enapter, (Deutschland) in der Kategorie Emissionsarme Energieproduktion;
  • Planet Ark Power (Australien) in der Kategorie Intelligente Netze, Plattformen und Cybersicherheit;
  • Blixt (Schweden) in der Kategorie Energieeffizienz, smarte Geräte und Speicherung;
  • Bodawerk (Uganda) in der Kategorie Innovative Mobilität und
  • Divine Bamboo (Uganda) in der Kategorie Sonderpreis: Energiezugang und UN-Nachhaltigkeitsziel 7.

Zur Pressemitteilung

Quelle: dena Deutsche Energie-Agentur

5. April 2019

Entscheidungshilfe beim Heizungswechsel

Der Wärmekompass ermittelt, welche Heizung den alten Kessel ersetzen kann

Wer vor der Entscheidung für eine neue Heizung steht, kann jetzt den Wärmekompass nutzen, der herstellerunabhängig Heizungssysteme hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Klimabilanz vergleicht.

Informationen über den Wärmekompass und die Berechnungshintergründe
Zum Wärmekompass

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien e. V.

4. April 2019

Der neue BMWi-Wettbewerb „Energieeffizienz“ startet am 15. April 2019

Altmaier: Wir helfen Energie und CO2 einsparen!

Über 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland fallen in den Sektoren Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen an. Hier liegen erhebliche Energieeinsparpotenziale. Der neue Wettbewerb unterstützt Unternehmen bei Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Zum Wettbewerb „Energieeffizienz“
Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

3. April 2019

Energieeffizienz als Innovationsmotor

Bundesregierung zeichnet erfolgreiche Energieeffizienz-Netzwerke aus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) haben heute die Teilnehmer von drei besonders innovativen Energieeffizienz-Netzwerken ausgezeichnet: das „VDMA-Energieeffizienz-Netzwerk Voith Turbo“ (Träger: VDMA), das „SIHK-Netzwerk für Energie- und Ressourceneffizienz (REGINEE Südwestfalen)“ (Träger: SIHK Hagen/ VEA) und den „Klimapakt Münchner Wirtschaft“ (Träger: Landeshauptstadt München).

Zur gemeinsamen Pressemitteilung von BMWI und BMU

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)/Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

2. April 2019

DEN-Energieberater und Autohändler bilden weitere Effizienz-Netzwerke

Sieben Autohäuser in Hessen und NRW verbessern ihre Energiebilanz

Das Tochterunternehmen des Deutschen Energieberater-Netzwerkes, die DEN GmbH & Co. KG., das Energieberatungsprojekt „ecoistics.EffNaNet“ und sieben FORD-Autohäuser aus Mittelhessen und Nordrhein-Westfalen arbeiten künftig zusammen und bilden ein weiteres Effizienz-Netzwerk. Damit wollen die Autohäuser mit professioneller Hilfe und Beratung ihren Energieverbrauch optimieren, ihre Energiebilanzen verbessern und so zu mehr Klimaschutz beitragen.

Zur Pressemitteilung
Zu Deutsches Energieberater-Netzwerk e. V.

Quelle: DEN GmbH & Co. KG

2. April 2019

Klimabilanz 2018: 4,5 Prozent weniger Treibhausgasemissionen

Umweltbundesamt legt erste detaillierte Schätzung vor

In Deutschland wurden 2018 insgesamt 865,6 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt - rund 41 Millionen Tonnen oder 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Das zeigt eine Prognoseberechnung des Umweltbundesamtes (UBA). Damit wurde nach vier Jahren Stagnation erstmals wieder eine nennenswerte Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Deutliche Emissionsrückgänge gab es bei Energiewirtschaft und Haushalten. Auch im Verkehrssektor gingen die Emissionen leicht zurück. 

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

 

1. April 2019

Start-up der TU holt bedeutenden Industrie-Preis

„NanoWired“ hat den metallischen Klettverschluss entwickelt

Mit ihrem „KlettWelding Tape“ revolutioniert das 2017 aus der TU Darmstadt ausgegründete Start-up „NanoWired GmbH“ industrielle Produktionsprozesse: Für ihre Innovation, mit der sich Elektronikbauteile sehr einfach und dauerhaft verbinden lassen, hat das Unternehmen den mit 100.000 Euro dotierten Hermes Award 2019 erhalten.
NanoWired GmbH ist der Preisträger des Wettbewerbs Science4Life VentureCup von 2016.

Zur Meldung

Quelle: Technische Universität Darmstadt

27. März 2019

Startschuss für den Hessischen Gründerpreis 2019

Bewerbungsfrist in Wetzlar eröffnet | Neue Kategorie für Unternehmensnachfolge

Mit dem Hessischen Gründerpreis werden seit 2003 junge Unternehmen ausgezeichnet, die ihren Hauptsitz in Hessen haben, nicht länger als fünf Jahre am Markt sind und deren Gründerinnen und Gründer zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes nicht mehr auf staatliche Mittel angewiesen sind.

Der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat erneut die Schirmherrschaft für den Hessischen Gründerpreis übernommen und wird ihn auch am 1. November 2019 verleihen.
In diesen vier Kategorien wird der Hessische Gründerpreis verliehen:
  • Innovative Geschäftsidee
  • Zukunftsfähige Nachfolge
  • Gesellschaftliche Verantwortung
  • Gründung aus der Hochschule
Bewerbungsschluss: 6. Juni 2019.

Zum Hessischen Gründerpreis

Quelle: Hessischer Gründerpeis

27. März 2019

Einladung zur Beteiligung an der Baumpflanzaktion 2019

Bäume pflanzen – Eine alte Idee, die niemals aus der Mode kommen sollte

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e. V. startet seine bundesweite Baumpflanz-Aktion.
Aufgerufen sind alle Mitglieder, Fördermitglieder und Kooperationspartner, in den nächsten Tagen in ihrer Umgebung einen Baum (an geeigneter Stelle und genehmigt) zu pflanzen.

Zur Aktion

Quelle: Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e. V.

27. März 2019

Bundesumweltministerium lobt Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt aus

BMU und BDI prämieren herausragende Innovationen im Klima- und Umweltschutz mit 175.000 Euro

Die Bewerbungsphase für den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) ist gestartet. Mit insgesamt 175.000 Euro werden innovative klima- und umweltfreundliche Prozesse, Produkte und Dienstleistungen sowie Technologietransferlösungen für Schwellen- und Entwicklungsländer prämiert. Gesucht werden außerdem nachhaltige Lösungen für biologische Vielfalt und für den Sonderpreis „Digitaler Wandel“.
Bis zum 28. Juni 2019 können sich deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen um den bereits zum siebten Mal ausgeschriebenen Preis bewerben.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

26. März 2019

Bundesumweltministerium startet Ideenwettbewerb für weltweiten Klima- und Biodiversitätsschutz

Förderprogramm der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI)

Das Bundesumweltministerium hat einen neuen Ideenwettbewerb für ambitionierte Klimaschutz- und Biodiversitätsvorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgelobt. Gesucht werden Ideenskizzen für Programme, die klimaschädliche Treibhausgasemissionen reduzieren, die Anpassung an den Klimawandel unterstützen oder die biologische Vielfalt stärken. Der Ideenwettbewerb wird durch die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) gefördert.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

26. März 2019

Erster europäischer Start-up-Preis „Green Alley Award" – Bewerbungsphase gestartet

Wie kann Abfall zur Ressource werden?

Der Green Alley Award lädt Gründer und junge Unternehmer aus der Circular Economy dazu ein, ihre neuartigen Technologien, Dienstleistungen oder Produkte zu präsentieren.
Teilnehmende haben die Chance, 25.000 Euro, eine Crowdfunding-Kampagne und wertvolle Geschäftskontakte zu gewinnen.

Zum Green Alley Award
Zur Pressemitteilung

Quelle: Landbell Gesellschaft für nachhaltige Kreislaufwirtschaft mbH

25. März 2019

Bundesumweltministerium fördert Projekte zur Dekarbonisierung der Industrie

Neues Förderfenster im Umweltinnovationsprogramm

Ab sofort stellt das Bundesumweltministerium Mittel für Investitionen zur Dekarbonisierung im Industriesektor zur Verfügung. Im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms wurde dafür ein neues Förderfenster eingerichtet, das sich vor allem an energieintensive Branchen wie Stahl, Zement, Kalk und Chemie richtet. Aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) stehen dafür 45 Millionen Euro zur Verfügung.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

12. März 2019

Neue Leuchtturm-Unternehmen im Klimaschutz gesucht

Unternehmen, die vorbildlich Energie und CO2 einsparen, können sich als Klimaschutz-Unternehmen um eine Mitgliedschaft in der Vorreiter-Initiative bewerben

Zur Bewerbung laden das Bundesumweltministerium, das Bundeswirtschaftsministerium, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sowie Klimaschutz-Unternehmen e. V. ein.

Gesucht werden deutsche Unternehmen aller Größen und Branchen, die sich aufgrund ihrer Leistungen und Zielsetzungen als Vorbilder für Klimaschutz und Energieeffizienz verstehen.

Das neugestaltete Bewerbungsverfahren besteht aus einem onlinebasierten Quick-Check, der ein erstes Feedback ermöglicht. Im Anschluss füllen Interessenten den Bewerbungsbogen aus, in dem sie ihre Klimaschutz- und Energieeffizienzaktivitäten in den verschiedenen Unternehmensbereichen darstellen. Die Bewerbung wird von einem Fachgutachter geprüft und schließlich dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt, in dem neben Experten aus Fachinstitutionen auch die drei Initiatoren BMU, BMWi und der DIHK vertreten sind. Erfolgreiche Bewerber werden am Jahresende bei einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin mit einer Urkunde geehrt.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI)

1. März 2019

Wettbewerb der Klima-Kommunen „So machen wir's“

Die Mitglieder des Bündnisses „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ sind eingeladen, ihre besten Klimaprojekte einzureichen

Die Mitglieder des Bündnisses „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ zeichnet ihr herausragendes Engagement für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Nachdem die erste Runde des Wettbewerbs 2017 ein voller Erfolg war, lädt das Hessische Umweltministerium die Charta-Unterzeichner erneut dazu ein ihre besten Klimaprojekte einzureichen – wieder mit der Chance auf Preisgelder in der Höhe von insgesamt 60.000 Euro.
Die Kategorien: „Klimaschutz“ und  „Klimaanpassung“.
Außerdem gibt es für kommunale Bildungsprojekte zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung die Sonderkategorie „Klimabildung kommunal“.
Die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen ist bis zum 31. März 2019 möglich.

Mehr zum Wettbewerb
Zu den Klima-Kommunen



 

1. März 2019

Bundesumweltministerium startet dritten Ideenwettbewerb der Europäischen Klimaschutzinitiative

Ziel ist die Kooperation europäischer Organisationen bei grenzüberschreitenden Klimaschutzprojekten

Der dritte Ideenwettbewerb der „Europäischen Klimaschutzinitiative“ (EUKI) läuft vom 1. März bis zum 12. April 2019. Für den Wettbewerb sollen gemeinnützige Organisationen ihre Projektideen einreichen, die die Umsetzung des Pariser Übereinkommens in Europa beschleunigen und zum innereuropäischen Dialog beitragen. In einem zweistufigen Verfahren werden Projekte ausgewählt, die zum Schutz des Klimas in Europa beitragen und die europäische Kooperation stärken, indem Organisationen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten zusammenarbeiten.

Zur Pressemitteilung

Zum Ideenwettbewerb
Zur EUKI

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

28. Februar 2019

Kostenfreies Parken für Elektroautos in der Landeshauptstadt

Elektrisch betriebene Fahrzeuge werden ab April von den Parkgebühren befreit

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am Dienstag, 26. Februar, beschlossen, elektrisch betriebene Fahrzeuge von den Parkgebühren – bis zu einer maximalen Parkdauer von drei Stunden und bei Verwendung einer Parkscheibe – zu befreien. Die Parkgebührenordnung wird entsprechend geändert; die neue Regelung wird demnach für die von der Stadt bewirtschafteten Parkplätze im öffentlichen Straßenraum gelten und voraussichtlich im April in Kraft treten.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Landeshauptstadt Wiesbaden
 

27. Februar 2019

Stromspiegel für Deutschland 2019

Haushalte verschenken 9 Mrd. Euro pro Jahr

Der Strom­spiegel ist ein deutsch­land­weit einzig­artiges, kosten­loses Instrument für Mieter und Eigen­tümer. Er schafft Trans­parenz, indem Nutzer den eigenen Strom­ver­brauch mit dem ähnlicher Haus­halte ver­gleichen können.

Zum Stromspiegel
Stromverbrauch überprüfen – zum interaktiven StromCheck

Quelle: co2online

26. Februar 2019

Gemeinsames Klimaprojekt von Gastgewerbe und Groß- und Außenhandel

Bereits mit seiner ersten Energiekampagne hat der DEHOGA Bundesverband 222 000 Betriebe im Gastgewerbe erreicht

Das gemeinsame Klimaschutzprojekt von Gastgewerbe sowie Groß- und Außenhandel wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen seiner Klimaschutzkampagne gefördert. Es zielt darauf ab, den Unternehmen der Branchen durch Klima- und Energiekampagnen der jeweiligen Verbände konkrete Möglichkeiten zur Energieeinsparung aufzuzeigen, Kosten zu sparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Zur Pressemitteilung

Zur DEHOGA-Energiekampagne
Zur Energieeffizienz-Kampagne des Groß- und Außenhandels

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

20. Februar 2019

27. Erfinderlabor: Hessische Jungforscher als Energieträger der Zukunft

16 Top-Schüler bauen Brennstoffzellenfahrzeuge

Zum 27. Mal hatte das Zentrum für Chemie (ZFC) zum einwöchigen Wissenschafts-Workshop eingeladen. Diesmal zum Thema Elektromobilität und Brennstoffzellen, das in Zeiten von Dieselkrise und Schadstoffdebatte eine neue, auch politische Aktualität genießt. Jeweils acht Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr vor dem Abitur wurden vom ZFC ausgewählt und zu einer exklusiven Reise in spannende Zukunftstechnologien eingeladen. Neugierig, selbstständig und ohne Berührungsängste haben sie sich in die Materie vertieft und in vier Teams verschiedene Lösungsansätze entwickelt.

Zur Pressemitteilung

Quelle: Zentrum für Chemie e. V., Bensheim

19. Februar 2019

Neues BMWi-Förderprogramm für mehr Energieeffizienz in Unternehmen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bietet neues Förderprogramm „Energieeffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ und erleichtert die Antragstellung

Gefördert werden:
Wer?
  • Unternehmen aller Branchen und Größen, Stadtwerke und Energiedienstleister
 
Was?
  • Querschnittstechnologien (Pumpen, Motoren, Ventilatoren, usw.) für schnelle Effizienzgewinne
  • Erneuerbare Energien zur ProzesswärmebereitstellungØ  Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Energiemanagementsoftware zur Unterstützung der Digitalisierung
  • Technologieoffene Förderung von Investitionen, die Strom- oder Wärmeeffizienz steigern
 
Wieviel?
  • bei Effizienzmaßnahmen 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten für kleine und mittlere Unternehmen (große Unternehmen 30 Prozent)
  • bei Prozesswärmetechnologien, die erneuerbare Energien nutzen, 55 Prozent für kleine und mittlere Unternehmen (große Unternehmen 45 Prozent)
  • Max. Förderung: 10 Mio. Euro pro Antragsteller oder Projekt
 
Wodurch?
  • direkter Investitionszuschuss beim BAFA oder
  • Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss) bei der KfW (über Hausbanken)
Details in der Sonderausgabe Infobrief„Dialog Energieeffizienz“

Zu Deutschland macht's effizient
Zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Quelle: Projektbüro „Dialog Energieeffizienz“
 

14. Februar 2019

„AUSGEZEICHNET NACHHALTIG“ – Der Umwelt-, Natur- und Klimaschutzpreis 2019

Sportlich, nachhaltig, vorbildlich: 8.000 Euro für vorbildliche Arbeit von Vereinen und Einzelpersonen im Sport

Der Landesportbund Hessen e. V. vergibt 2019 erstmals den Umwelt-, Natur- und Klimaschutzpreis. Bewerben können sich alle Mitgliedsvereine des Landessportbundes Hessen.
Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2019

Zum Wettbewerb

Quelle: Landesportbund Hessen e. V.

12. Februar 2019

Neue App unterstützt Gastronomie beim Klimaschutz

Die neue App „KlimaTeller“ ermöglicht Gastronomen, die CO2-Emissionen ihrer Speisen abzuschätzen und auf dieser Basis klimafreundliche Menüs zusammenzustellen

Mit Verwendung der KlimaTeller App können Gastronomen ihre Speisen als KlimaTeller kennzeichnen, wenn die Zutaten eines Gerichts insgesamt weniger als 50 Prozent der Emissionen eines durchschnittlichen Gerichts verursachen. Ein Durchschnittsgericht verursacht rund 1600 Gramm CO2-Emissionen. Beim „KlimaTeller“ weiß also jeder Gast, dass er mit seiner Speisenwahl mindestens 800 Gramm CO2-Emissionen einspart. Das entspricht etwa einer Autofahrt von fünf Kilometern. Das KlimaTeller-Kennzeichen hilft Gästen, die Wert auf saisonale, regionale und überwiegend vegetarische Speisen legen, bei der Orientierung. So wird ein Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen geleistet.

Das Projekt KlimaTeller wird durchgeführt von den Organisationen Greentable e. V. und NAHhaft e. V.

Zur Pressemitteilung

Zum „Klimateller
Zu „Nationale Klimaschutzinitiative

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

11. Februar 2019

Startschuss für Förderung der „Reallabore der Energiewende“

Bereiche: „Sektorenkopplung und Wasserstofftechnologien“, „großskalige Energiespeicher im Stromsektor“ und „energieoptimierte Quartiere“

Der Ideenwettbewerb Reallabore der Energiewende wurde im 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung als neue Fördersäule etabliert, um den Technologie- und Innovationstransfer von der Forschung in die Praxis zu beschleunigen. Im Zeitraum 2019 bis 2022 sind dazu Fördermittel in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.

Zur Pressemitteilung des BMWI

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI)

11. Februar 2019

Wettbewerb „MobilitätsWerkStadt 2025“

Mobilität in der Stadt: sauber, sicher, stressfrei – Die Forschungsagenda „Nachhaltige urbane Mobilität“ des BMBF

Das BMBF unterstützt mit dem Wettbewerb „MobilitätsWerkStadt 2025“ Kommunen, gemeinsam mit zentralen Akteuren und Multiplikatoren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft den Wandel des Mobilitätssektors zu gestalten. Gemeinsame Aufgabe ist es, nachhaltige, innovative und passgenaue lokale Mobilitätskonzepte zu entwickeln.
Einreichungsfrist: 31.03.2019.

Zur Übersichtsseite Fördermaßnahmen
Flyer zum Wettbewerb
Zur Forschungsagenda Nachhaltige urbane Mobilität

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF/FONA Forschung für Nachhaltige Entwicklung

11. Februar 2019

MobilitätsZukunftsLabor 2050

Mobilität in der Stadt: sauber, sicher, stressfrei – Das BMBF fördert interdisziplinäre Forschungsprojekte

Das BMBF fördert interdisziplinäre Forschungsprojekte, die neue systemische Lösungen und Impulse für nachhaltige Mobilitätskonzepte der Zukunft schaffen. Untersucht werden soll u. a. wie der gesellschaftliche Wandel mit nachhaltigeren Mobilitätsformen verbunden werden kann. Entwickelt werden sollen fundierte Grundlagen für ein langfristiges Innovations- und Transformationsmanagement.
Einreichungsfrist: 28.04.2019.

Zur Übersichtsseite Fördermaßnahmen
Zur Forschungsagenda Nachhaltige urbane Mobilität

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF/FONA Forschung für Nachhaltige Entwicklung

9. Februar 2019

Klimapaten gesucht

Wählen Sie Ihr Klimaschutzprojekt aus und erzählen Sie darüber

Übernehmen auch Sie die Patenschaft von einem Projekt aus Ihrer Umgebung.
In ganz Deutschland sorgen über 25.000 Projekte dafür, das klimaschädliche Emissionen reduziert und Energie effizienter genutzt werden.

Jeder Klimapate übernimmt die Patenschaft für ein Projekt und setzt sich damit für den Klimaschutz ein. Berichten Sie anderen über die Aktionen, teilen Sie in den sozialen Netzwerken die Informationen zu Ihrem Projekt oder beteiligen Sie sich aktiv.

Zur Pressemitteilung
Zu „Nationale Klimaschutzinitiative

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

8. Februar 2019

Stromautobahnen werden die Lebensadern der Energiewende

Bundesminister Altmaiers dritte Netzreise führt nach Hessen

Nachdem Bundesminister Altmaier im letzten Jahr Netzausbauvorhaben in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen und Bayern besucht hat, liegt der Schwerpunkt diesmal auf dem Vorhaben „Ultranet“ in Hessen. Hierzu wird Bundesminister Altmaier ein Gespräch mit dem hessischen Staatsminister Al-Wazir führen. Er wird zudem betroffene Lokalpolitiker treffen und die Leitungssituation in Idstein und Niedernhausen besichtigen.

Zur Pressemitteilung des BMWI

Der Entwurf des NABEG
Das Maßnahmenpaket
Der Aktionsplan Stromnetz

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI)

6. Februar 2019

Kabinett billigt Klimaschutzbericht 2018

Deutschland wird im Jahr 2020 voraussichtlich rund 32 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen als 1990

Zum Vergleich: 2017 lag die Minderung bei 27,5 Prozent. Fortschritte werden bis 2020 für den Energiesektor erwartet, unter anderem aufgrund der erfolgreichen Reform des EU-Emissionshandels. Allerdings werden diese Fortschritte durch höhere Emissionen in den Bereichen Verkehr und Gebäude zum Teil zunichtegemacht.

Zur Pressemitteilung
Zum „Klimaschutzbericht 2018

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

30. Januar 2019

BMWi veröffentlicht erstes Digitalisierungsbarometer für die Energiewende

Wie weit ist die Digitalisierung der Energiewende in Deutschland fortgeschritten?

An welchen Stellen hakt die Umsetzung der Digitalisierung der Energiewende noch?
Diesen Fragen geht das „Barometer Digitalisierung der Energiewende“ nach, das das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das Berichtsjahr 2018 veröffentlicht hat. Das Digitalisierungsbarometer betrachtet in jährlichen Fortschrittsberichten den Umsetzungsstand des Gesetzes für die Digitalisierung der Energiewende (GDEW).

Der Bericht verdeutlicht, wie wichtig die Digitalisierung für das Gelingen der Energiewende ist. Mit der ersten Zertifizierung eines Smart-Meter-Gateways Ende Dezember 2018 ist ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Zur Pressemitteilung
Zur Publikation „Barometer Digitalisierung der Energiewende

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

29. Januar 2019

Roadmap für intelligente Energienetze der Zukunft

Die Digitalisierung der Energienetze ist zentrale Voraussetzung für die Netzintegration von erneuerbaren Energien und Elektromobilität

Das BMWi und das BSI veröffentlichen gemeinsam die Standardisierungsstrategie zur sektorübergreifenden Digitalisierung der Energiewende. Diese Roadmap enthält den Arbeitsplan für den Umbau der Energienetze zu sog. „Smart Grids“. Ziel ist die Vernetzung aller Akteure der Stromversorgung im intelligenten Energienetz der Zukunft.

Grundlage für die Roadmap ist das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW). Das GDEW hat Smart Metering in Deutschland neu definiert und ein wichtiges Signal für ein zukunftstaugliches Energienetz gesetzt. Es beruht auf vier Eckpfeilern: Standardisierung, Datenschutz und Datensicherheit, Investitionssicherheit und Akzeptanz.

Kernelement des GDEW ist die Einführung von Smart-Meter-Gateways. Die nun vorgelegte Roadmap beschreibt die Fortentwicklung des Smart-Meter-Gateways zur umfassenden digitalen Kommunikationsplattform für die Energiewende.

Zur Pressemitteilung
Zur Publikation „Standardisierungsstrategie zur sektorübergreifenden Digitalisierung nach dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

29. Januar 2019

Forschen für die Zukunft der Energieversorgung im Gebäudebereich

Digitalisierung, Flexibilisierung und Sektorkopplung sind zentrale Bausteine auf dem Weg zur Energiewende

Auf dem zweitägigen 2. Kongress „Energiewendebauen – digital, flexibel, vernetzt“ präsentierten rund 350 Vertreter aus Praxis, Forschung und Politik ihre Ideen und Konzepte für einen erfolgreichen Wandel der Energieversorgung im Gebäudebereich.
Den inhaltlichen Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung bildeten Forschungsvorhaben aus der Förderinitiative Energiewendebauen. Die Veranstaltungen dazu gliederten sich in vier Themenbereiche:
  • Smart Building: Wo liegen die Potentiale der Digitalisierung und wie können Nettoeinsparungen realisiert werden?
  • Smart City: Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Hinblick auf eine ganzheitliche Zielformulierung für Quartiere der Zukunft.
  • Smart Grid: Welche Rolle spielen systemische Ansätze für die Energiewende?
  • Smart Technology: Was sind die Schlüsseltechnologien der Energiewende?
Energiewendebauen ist eine Forschungsinitiative des BMWi und bündelt alle Aktivitäten für Forschung, Entwicklung und Demonstration im Bereich energieoptimierte Gebäude und Quartiere.

Weitere Informationen zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung
Zur Pressemitteilung

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

14. Januar 2019

Bundesweiter Wettbewerb Klima-Kommunen gestartet

Bewerbungen sind in vier Kategorien möglich

Bis zum 31. März 2019 können sich Kommunen und Regionen mit erfolgreichen Projekten für Klimaschutz und Klimaanpassung bewerben. Bewerbungen sind in vier Kategorien möglich:
  • Kategorie 1 „Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune“
  • Kategorie 2 „Klimaanpassung in der Kommune“
  • Kategorie 3 „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“
  • Sonderpreis „Klimafreundliche kommunale Beschaffung“
In allen Kategorien sind innovative Projekte von besonderem Interesse. Ausdrücklich gewünscht sind ebenfalls Kooperationsprojekte, bei denen die kommunale Verwaltung mit weiteren Akteuren (zum Beispiel Vereinen, Verbänden, Kammern, Handwerk) und/oder mit anderen Kommunen sowie mit kommunalen Unternehmen zusammenarbeitet.
Bewerbungsformulare sowie detaillierte Informationen zu den einzelnen Kategorien stehen ab sofort bereit. Teilnahmeberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise. Es gibt keinen Ausschluss für Teilnehmende oder Projekte vorheriger Wettbewerbsrunden. Gewinnerkommunen der Vorjahre können sich mit neuen Projekten bewerben.

Zur Pressemitteilung
Zum Wettbewerb
Zu „Nationale Klimaschutzinitiative

Quelle: BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
 

9. Januar 2019

Stromsparaktion der Stadt Frankfurt

Förderungen auch für Kleinstunternehmen < 10 Mitarbeiter

Gefördert werden Investitionsmaßnahmen, die zu einer Stromeinsparung führen. Voraussetzung ist eine Energieberatung.
Die genauen Förderbestimmungen zur Aktion „Frankfurt spart Strom“.

Quelle: IHK Frankfurt am Main

10. Dezember 2018

Monitoringbericht zur Energiewende in Hessen 2018

Der Bericht zeigt den aktuellen Stand der Umsetzung der Energiewende in Hessen für das Jahr 2017 und zum Teil bis zum 1. Halbjahr 2018 auf

Die Hessen Agentur hat im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung den vierten Monitoringbericht zur Energiewende in Hessen vorgelegt. Betrachtet werden die Entwicklungen von Energieverbrauch und Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, Wärme und gebäuderelevantem Energieverbrauch, Energieerzeugung, Netzausbau, Verkehr und Elektromobilität, Treibhausgasemissionen sowie von gesamtwirtschaftlichen Effekten wie z. B. der Preis- und Beschäftigungsentwicklungen oder Ausgaben für Energieforschung.

Nach vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2017 liegt der Primärenergieverbrauch geringfügig niedriger (-0,3 %) und der Endenergieverbrauch geringfügig höher (+0,2 %) als im Vorjahr. Der leichte Anstieg des Endenergieverbrauchs ist ausschließlich auf die Verbrauchszunahme von Mineralölen zurückzuführen. Vor dem Hintergrund des hohen Wachstums der hessischen Wirtschaft insgesamt und einer noch dynamischeren Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe bedeutet der nahezu unveränderte Energieverbrauch eine positive Entwicklung der Energieeffizienz. So ist die temperaturbereinigte Primärenergieproduktivität im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent und die temperaturbereinigte Endenergieproduktivität um 1,7 Prozent angestiegen und damit deutlich stärker als im langjährigen Durchschnitt (1,9 % bzw. 1,1 %).

Im Jahr 2017 konnten erneuerbare Energien insgesamt fast 20 Terawattstunden zum gesamten Endenergieverbrauch in Hessen beitragen, knapp 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs konzentriert sich auf den Stromsektor, wohingegen sowohl Wärme als auch Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien nahezu unverändert auf dem Vorjahresniveau blieben. Bereits ein Fünftel des gesamten hessischen Bruttostromverbrauchs konnte 2017 erneuerbar produziert werden. Dabei ist insbesondere die Stromerzeugung aus Windenergieanlagen stark angestiegen. Im Jahr 2017 wurden 103 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 300 Megawatt (MW) neu in Betrieb genommen. Der Zubau von Photovoltaik-Anlagen summierte sich auf eine installierte Leistung von 73,5 MW. Insgesamt stiegen die Investitionen in Anlagen zur erneuerbaren Stromerzeugung um 3,5 Prozent auf 561 Millionen Euro im Jahr 2017 an.

Die Online-Version des Jahresberichts steht als PDF zur Verfügung.
Darüber hinaus sind im Internet interaktive Karten verfügbar, in denen für alle hessischen Gemeinden detaillierte Informationen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien benutzerfreundlich aufbereitet zur Verfügung stehen.

29. November 2018

Bundeswirtschaftsminister Altmaier startet Gründungsoffensive

Gründungsoffensive des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gemeinsam mit den Verbänden BDA, BDI, DIHK und ZDH

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit der Gründungsoffensive will ich als Bundeswirtschaftsminister Menschen ermutigen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, und die Gründungskultur in Deutschland stärken. Mit ihren Ideen, Produkten und Dienstleistungen tragen Gründerinnen und Gründer zu einer dynamischen, innovativen und international wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei und sorgen für zukunftsfähige Arbeitsplätze. Start-ups, Unternehmensgründungen und Unternehmensnachfolgen im Dienstleistungsbereich, im Handwerk, in der gewerblichen Wirtschaft und in freien Berufen machen den Wirtschaftsstandort Deutschland stark und sind ein wichtiger Pfeiler unserer Sozialen Marktwirtschaft.“
DIHK-Präsident Eric Schweitzer: „Unsere gemeinsame Gründungsoffensive kommt zur richtigen Zeit. Die gewerblichen Existenzgründungen sind zwar sieben Jahre lang in Folge zurückgegangen. Wir sehen aber zugleich Chancen für eine Trendwende: Die Gründertage der Industrie- und Handelskammern verzeichnen wieder zweistellige Zuwachsraten. 150.000 Menschen lassen sich pro Jahr in den IHKs beraten, weil sie ein Unternehmen neu gründen oder übernehmen wollen. Dieses Interesse müssen wir nutzen, denn der Mut zur Gründung hat unser Land auch in der Vergangenheit stark gemacht. Wir brauchen jetzt auf allen Ebenen weniger Bürokratie, damit sich die neuen Unternehmer auf ihr Geschäft konzentrieren können. Außerdem darf die Unternehmensbesteuerung am Standort Deutschland keine Gründer abschrecken.“
ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer: „Das Gründen eines Betriebes gehört zur DNA des Handwerks. Gründungen im Handwerk sind auf Langlebigkeit angelegt: Wir gründen, um zu bleiben. Umso wichtiger ist die ausreichende Qualifizierung von Betriebsneugründern und -übernehmern. Dafür müssen wir berufliche Aus- und Weiterbildung stärken wie auch den Meisterbrief, der die ideale Ausgangsposition für eine Selbstständigkeit ist. Im Handwerk bieten sich mit rund 200.000 anstehenden Betriebsübergaben in den nächsten Jahren beste Chancen, sein eigener Chef zu werden. Auf dem Weg zum eigenen Betrieb sollten wir Gründern „Nachfolgelotsen“ an die Seite stellen, die den Start in die Selbstständigkeit unterstützen.“
BDI-Präsident Dieter Kempf: „Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam daran arbeiten, erfolgreiche Gründung und gelungene Nachfolge unter den Bedingungen von demografischem Wandel, Globalisierung und Digitalisierung zu ermöglichen. Großes Potenzial liegt im gezielten Kontakt von Start-ups mit etablierten Unternehmen – egal ob Großunternehmen oder mittelständisches Familienunternehmen. Die Politik bleibt aufgefordert, Steuern gezielt zu senken und endlich mehr digitale Verwaltung und weniger Bürokratie zu schaffen. Die Offensive des Bundeswirtschaftsministeriums sehe ich als erste Etappe auf dem Weg zu einer Mittelstandsstrategie der Bundesregierung.“
BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter: "Unternehmerisches Handeln und damit neue Geschäftsideen sind das Fundament für Wohlstand und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze. Jede Gründung hat etwas mit Mut zu tun. Mit der Lust, etwas Neues und Innovatives zu schaffen. Es ist daher unverzichtbar, gerade bei jungen Menschen bereits frühzeitig ökonomische Bildung zu verankern und Begeisterung für Unternehmertum zu wecken, in der Schule, in der Ausbildung, an der Uni. Wenn wir mehr Start-ups wollen, brauchen wir ein gründungsfreundlicheres Klima: Dazu gehören zum Beispiel der Erhalt und der Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur, vielfältige Förderinstrumente, der radikale Abbau von gesetzlicher Regelungswut und eine attraktive Standortpolitik. Hier ist noch reichlich Luft nach oben. Vom Land der Dichter und Denker zum Land der Gründerinnen und Gründer – dafür brauchen wir ein wertschätzendes Grundverständnis von Unternehmertum und Unternehmensgründungen in unserer Gesellschaft.“
Zum Auftakt der Gründungsoffensive benennen BMWi und die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung die für eine Stärkung der Gründungskultur in Deutschland wesentlichen Punkte. Des Weiteren finden im Jahr 2019 vier Regionalkonferenzen statt, die Gründerinnen und Gründern den direkten Austausch mit Bundesminister Altmaier und den Verbänden ermöglichen. Das BMWi wird im Rahmen der Gründungsoffensive erfolgreiche bestehende Maßnahmen fortsetzen und weiterentwickeln (wie z.B.das EXIST-Programm und die Gründerplattform) und Neuerungen einführen (wie z.B. den bundesweiten Aktionstag zur Unternehmensnachfolge und den Ausbau von Wagniskapitalfinanzierungen mit der neuen KfW-Tochtergesellschaft „KfW Capital“). Die Aktivitäten und Maßnahmen des BMWi finden sich in zehn Handlungsfeldern zusammengefasst in der Publikation „10 Punkte für mehr Gründungen“.

Weitere Informationen zur Gründungsoffensive
Zur Publikation „10 Punkte für mehr Gründungen“
Zur gemeinsamen Erklärung „Lebendiges Unternehmertum in Deutschland: Gründung und Nachfolge fördern“

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

26. November 2018

Science4Life prämiert die besten Geschäftsideen

Die Gewinner des Science4Life „Venture Cup“

Beim Science4Life Venture Cup entstehen aus Ideen Unternehmen. Darum beginnt die erste von drei Phasen des Businessplan-Wettbewerbs mit der Einreichung einer Geschäftsidee aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie – insgesamt 81 Teams haben dieses Jahr an der Ideenphase teilgenommen. 

30 Teams wurden zum Workshop nach Frankfurt eingeladen, um gemeinsam mit Experten die Geschäftsidee weiter auszuarbeiten. Die besten fünf Teams wurden mit einem Preisgeld von 500 Euro belohnt – zusätzlich gewannen drei Energie-Start-ups im Rahmen des Energy Awards je 500 Euro.

Die Energy-Award-Preisträger:
BRC Solar GmbH, Walldorf,
Smart Klima – Klimagriff GmbH, Solingen,
und aus Hessen: Erdwärmesondenspeicher, TU Darmstadt.

Alle Preisträger der Ideenphase

Die Bewerbungen für die Konzeptphase laufen bereits, Einsendeschluss ist der 18. Januar 2019.

Zum Wettbewerb
Zu Science4Life

26. November 2018

Energy Efficiency Award 2018 für Fraport und MeteoViva

Fraport AG und MeteoViva GmbH setzen auf Digitalisierung

Zum zwölften Mal in Folge hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) auf ihrem Energiewende-Kongress den „Energy Efficiency Award“ für herausragende Energieeffizienzprojekte in privaten und öffentlichen Unternehmen verliehen. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und ist mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro dotiert.
Die Awards in der Kategorie Energieeffizienz: von clever bis digital wurden an den Flughafenbetreiber Fraport und MeteoViva in Frankfurt (Main) verliehen.
Zentraler Baustein des gemeinsamen Energieeffizienzprojektes ist ein digitales Simulationsmodell, welches die Energieflüsse des Gebäudes abbildet. Die Simulation wird zur aktiven Steuerung der Gebäudeleittechnik in der Firmenzentrale genutzt. Auf ihrer Basis wurde der Energiebedarf des Gebäudes und der eingesetzten Technik analysiert, entsprechende Optimierungsstrategien für den Betrieb von Heizung und Kühlung festgelegt und erfolgreich umgesetzt. Das Projekt zeigt, dass durch Digitalisierung auch bei hohen Standards noch Energieeffizienzsteigerungen zu erreichen sind.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur dena

20. November 2018

Hessischer Staatspreis für innovative Energielösungen vergeben

Sieben Ideen und Projekte für die Energiewende ausgezeichnet

Der Hessische Staatspreis für innovative Energielösungen ist im Rahmen des Zukunftsforums Energiewende in Kassel in diesem Jahr erstmals verliehen worden. Eine Fachjury hatte die Sieger aus über 60 Einsendungen ausgewählt.
Diese sieben der 16 Finalisten konnten sich über eine Auszeichnung freuen:
 
  • Das Gertrudenstift Baunatal (Kategorie Systemintegration) für seine zahlreichen mit Solaranlagen ausgestatteten und energieeffizienten Gebäude sowie die aktive Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner in das Energiekonzept.
  • Der Frankfurter Energieversorger Süwag (Kategorie Sektorenkopplung) für die Strom- und Wärmeversorgung des Wohngebiets „Am Mainblick“ in Kelsterbach.
  • Die Universität Kassel (Kategorie Energieeffizienz) für den Aufbau eines Kompetenznetzwerks, das den Energieverbrauch deutscher Gas-Druckregelanlagen halbieren will.
  • Die Africa GreenTec AG aus Hainburg (Kategorie Energieerzeugung) für die Entwicklung eines mobilen Solarkraftwerks für Entwicklungsländer.
  • Die Naturspeicher GmbH aus Ulm (Kategorie Energiespeicher) für die Entwicklung eines als Hauswärmespeicher dienenden Teichs.
  • Jan Zimmermann von der TU Darmstadt für das Konzept einer sicheren Datenanalyse für den Stromverbrauch in Privathaushalten (Studierendenpreis).
  • Arne Weyerhäuser aus Butzbach für sein Konzept zur Speicherung von Energie durch die Komprimierung von Federn im Turm von Windenergieanlagen (Schüler- und Schülerinnenpreis).
 
Die Preisträger erhielten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro, in den beiden Sonderkategorien Schülerinnen und Schüler sowie Studierende jeweils 2.500 Euro.

Der Hessische Staatspreis für innovative Energielösungen ist mit insgesamt 30.000 Euro ausgestattet und wird alle zwei Jahre vergeben. Er richtet sich an Unternehmen, Kommunen, soziale Organisationen, Privatpersonen, Forschungseinrichtungen sowie Schülerinnen und Schüler und Studierende.
Mit der Durchführung des Wettbewerbs ist die Abteilung LandesEnergieAgentur (LEA) der Hessen Agentur beauftragt. Ansprechpartnerin für den Hessischen Staatspreis Energie bei der LEA ist Lisa Körner.

Foto: Nina Skripietz

15. November 2018

Faktencheck „Sicherheit von Windenergieanlagen“

Ausführliches Faktenpapier als Download verfügbar

Die wichtigsten Ergebnisse der Veranstaltung am 6. Juni 2018 in Gießen und Hintergrundinformationen zu den im Faktencheck behandelten Themen wurde nun mit Hilfe der teilnehmenden Expertinnen und Experten in dem Faktenpapier „Sicherheit von Windenergieanlagen“ zusammengestellt.

Das Papier steht ab sofort auf der LEA-Homepage unter Service & Info > Publikationen > Bürgerforum Energieland Hessen: Faktenpapiere zum Download bereit.

Zur Veranstaltung. Hier sind auch die Präsentationen der Referentinnen und Referenten sind verfügbar.
 

14. November 2018

Mobilität in Deutschland (MiD)

Deutsche unterwegs wie nie zuvor

BMVI stellt wegweisende Mobilitätsstudie mit überraschenden Ergebnissen vor.

Zum Artikel und weiterführenden Informationen

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

14. November 2018

5. Städteforum der Klima-Kommunen

Bericht als Download verfügbar

Zum 5. Städteforum der Klima-Kommunen trafen sich am 31. Oktober 2018 rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach. Insgesamt wurden mit den Themen CO2-Bilanzierung nach dem BISKO-Prinzip, klimagerechte Mobilität im Quartier am Beispiel der Lincoln-Siedlung sowie dem Themenfeld der Klimaanpassung und den Projekten KLIMPRAX Starkregen und KLIMPRAX Stadtklima (Wiesbaden/Mainz) drei inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Die Themen wurden zunächst in kurzen Input-Vorträgen vorgestellt und im Anschluss an Thementischen vertieft. Unter klima-kommunen.hessen-nachhaltig.de ist ein Bericht zum Städteforum inklusive den Ergebnissen der Thementische zusammen mit den Vorträgen der Veranstaltung abrufbar.

13. November 2018

Akzeptanzumfrage erneuerbare Energien

Klares Bekenntnis der deutschen Bevölkerung zu erneuerbaren Energien

Die Deutschen stehen mit überwältigender Mehrheit hinter der Energiewende. Das ergab die diesjährige Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Demnach sprechen sich 93 Prozent der Bevölkerung für die Fortsetzung der Energiewende aus – 72 Prozent finden die stärkere Nutzung und den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien sehr oder sogar außerordentlich wichtig, weitere 21 Prozent nennen als Antwort „wichtig“.

Das überraschende an diesem Ergebnis: Besonders die Bürgerinnen und Bürger, die bereits in der Nähe von Erneuerbare-Energie-Anlagen wohnen, sind dem weiteren Ausbau gegenüber aufgeschlossen: 83 Prozent, die einen Solarpark in ihrer Nachbarschaft haben, und 69 Prozent mit nahe gelegenen Windkraftanlagen bewerten die Stromerzeugung vor der eigenen Haustür positiv. Insgesamt liegt der Zuspruch für solche Anlagen in der Nachbarschaft bei 63 Prozent.
Anders das Bild bei Überland-Stromleitungen: Zwar sagen 78 Prozent, dass der Ausbau dieser Leitungen wichtig sei – in der eigenen Nachbarschaft möchten allerdings die wenigsten eine solche Leitung haben. Nur 32 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus. Der größte Anteil der Bevölkerung ist mit 36 Prozent unentschlossen, während 30 Prozent klar sagen, dass sie dagegen sind.

Klimaschutz als Grund Nummer eins

Neben der hohen Zustimmung zum Ausbau der Erneuerbaren an sich gibt es viele weitere Aspekte, die die Bevölkerung positiv bewertet: 81 Prozent nennen den Klimaschutz als entscheidenden Vorteil der erneuerbaren Energien, 79 Prozent halten die Generationengerechtigkeit durch „saubere“ Energie für besonders wichtig. Dass Deutschland im Zuge der Energiewende unabhängiger von Energie-Importen aus dem Ausland wird, ist für 68 Prozent ein wichtiger Vorteil. 59 Prozent finden zudem, dass durch den Ausbau der Erneuerbaren der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt wird.
Die hohe Zustimmung zur Energiewende von über 90 Prozent ist seit Jahren stabil und zeigt, wie wichtig den Deutschen die Themen Klimaschutz und Energiewende sind. Die jährliche Akzeptanzumfrage der AEE ist eine deutschlandweite, repräsentative Umfrage, die seit 2007 durchgeführt wird.

Zu den Ergebnissen in Form von Infografiken
Zum BMWi-Dossier „Erneuerbare Energien“

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

5. November 2018

Herbst-Umfrage zur Akzeptanz der Windenergie an Land

Bundesregierung soll die Energiewende stärker vorantreiben

Die Ergebnisse der vierten, bundesweit repräsentativen Akzeptanz-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der FA Wind zeigen eine breite Akzeptanz für die Nutzung und den Ausbau der Windenergie an Land in der Bevölkerung (80 Prozent). Diese bewegte sich in den vergangenen Jahren auf konstant hohem Niveau – sowohl allgemein, als auch vor Ort.
Darüber hinaus zeigt die Umfrage: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (68 Prozent) machen sich Sorgen über die zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels in ihrer Region. Ein noch größerer Teil der Befragten (74 Prozent) fordert, dass sich die Bundesregierung in Zukunft stärker als bisher für die Umsetzung der Energiewende einsetzt. Dabei unterstützen 82 Prozent der Befragten einen Windenergieausbau in der gesamten Bundesrepublik, zu dem alle Bundesländer im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen relevanten Beitrag leisten. Weitere Fragen fokussierten unter anderem auf finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten, die Informiertheit zu Windenergiethemen und gewünschte Informationsangebote bei Projekten vor Ort.
Grafiken und eine textliche Darstellung der Ergebnisse finden sich in der ausführlichen Analyse.

Zur Umfrage
Zur Pressemitteilung

Quelle: Fachagentur Windenergie an Land e. V., Berlin

25. Oktober 2018

Faktencheck „Energiewende digital II“

Prosuming stärken, Quartiere entwickeln, Kommunen vernetzen

Am 25. Oktober 2018 fand in Darmstadt der zweite Faktencheck zum Thema Energiewende und Digitalisierung statt.
Schwerpunkte der Veranstaltung waren Fragen, wie das Zusammenspiel von Digitalisierung und Energiewende in den Landkreisen, Städten und Gemeinden bzw. auf Quartiersebene gelingen kann? Wie können Prosumer unterstützt und in neue kommunale und regionale Konzepte eingebunden werden? Und vor welchen Herausforderungen stehen die verschiedenen Akteure und welche Lösungen bieten digitale Technologien und Konzepte schon heute an?

Der Faktencheck brachte kommunale Vertreter, Experten aus Energie-, IT- und Kommunalwirtschaft sowie politische Akteure und Wissenschaftler miteinander ins Gespräch.

23. Oktober 2018

Neue Wasserstoff-Tankstelle in Weiterstadt

H2 MOBILITY Deutschland, Shell sowie Air Liquide haben die siebte Wasserstoff- (kurz H2) Station in Hessen symbolisch eröffnet.

Mit der Station auf der Shell Tankstelle Weiterstadt gehen die Partner einen weiteren Schritt in Richtung flächendeckendes H2-Versorgungsnetz in Deutschland.

Die Tankstelle liegt unmittelbar an der Autobahn-Abfahrt Weiterstadt, wenige Kilometer vom Darmstädter Kreuz (BAB 5; 67 und 672) im Einzugsbereich Darmstadt und Groß-Gerau. Fahrer emissionsfreier Brennstoffzellen-Autos verfügen damit nun über eine weitere Betankungsmöglichkeit auf der wichtigen Nord-Süd-Achse zwischen Frankfurt, Mannheim und Karlsruhe.

Bauherr und Betreiber der neuen H2-Station auf dem Shell Autohof ist das Gemeinschafts-unternehmen H2 MOBILITY. Die Tankstellentechnik stammt von Air Liquide. Die Wasserstoff-Station entspricht dem neuesten Stand der Technik. Ihre Bedienung durch den Autofahrer ist intuitiv; das Betanken ähnelt der konventioneller Fahrzeuge und ist in drei bis fünf Minuten abgeschlossen.

Die Anlage fasst rund 200 Kilogramm Wasserstoff – das reicht für die Betankung von 40 bis 50 Fahrzeugen am Tag. E-Mobilität mit Wasserstoff senkt CO2-Emissionen Wasserstoff bietet die Möglichkeit, das Kraftstoffangebot im Verkehrssektor klimafreundlich zu erweitern: Denn mithilfe von Wasserstoff, der mit erneuerbarer Energie erzeugt wird, lassen sich klimaschädliche CO2-Emissionen deutlich senken. Der Betrieb eines H2-betriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeugs verursacht weder lokale Schadstoffe noch Kohlendioxid (CO2)-Emissionen. Die Reichweite dieser Fahrzeuge liegt bei 500 bis 800 Kilometern pro Tankfüllung.

Damit Elektromobilität mit Wasserstoff zur Erfolgsgeschichte wird, bedarf es eines attraktiven Angebots an Brennstoffzellen-Fahrzeugen sowie zugleich einer entsprechenden Versorgungs-Infrastruktur. Der Ausbau des entsprechenden Tankstellen-Netzes schreitet gut voran. Bis 2019 soll ein deutschlandweites Netz von 100 Stationen errichtet werden. Mit Weiterstadt kann man künftig an 53 Stationen tanken.Die Europäische Kommission fördert insgesamt 17 Anlagen – darunter auch die Station in Weiterstadt – mit insgesamt 11 Millionen Euro im trans-European Transport Network (TEN-T CEF) durch das Projekt „Connecting Hydrogen Refuelling Stations" (COHRS).

Dr. Karsten McGovern (Leiter der Hessischen LandesEnergieAgentur): „Die Weiterstädter Wasserstoff-Tankstelle ist die siebte in ganz Hessen. Wir sehen bereits, dass die steigende Anzahl an Tankstellen auch eine höhere Nachfrage an klimafreundlichen Brennstoffzellenfahrzeugen generiert.“
 
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Die HA Hessen Agentur GmbH ist die Dienstleistungsgesellschaft des Landes. Sie setzt Projekte, Kampagnen und Förderaktivitäten um und fungiert zudem als Berater und „Think Tank“. Ihr Kernziel ist die bestmögliche Unterstützung des Landes Hessen und anderer öffentlicher Institutionen bei der Erreichung ihrer Ziele im Rahmen der hessischen Wirtschaftsförderung. Weitere Informationen finden Sie unter www.hessen-agentur.de
 
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Informationen der HA Hessen Agentur GmbH im Social Web:
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Kontakt:
HA Hessen Agentur GmbH
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden

Thorsten Schulte
Leiter der Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 611 95017 8114
Mail: 
presse@hessen-agentur.de

Shell Deutschland Oil GmbH
Axel Pommeränke
Tel.: +49 40 6324 5290
Mail: shellpresse@shell.com


H2 Mobility Deutschland GmbH
Sybille Riepe
Tel.: +49 170 58 70 317
Mail: riepe@h2-mobility.de


Air Liquide Deutschland GmbH
Nicola Blumhofer
Tel.: +49 211 6699 4242
Mail: nicola.blumhofer@airliquide.com

23. Oktober 2018

Stabilität durch Flexibilität: Das Hessische Stromnetz der Zukunft

Online-Fassung des Tagungsbandes abrufbar

Am 19. Juni 2018 fand in Kassel die interaktive Diskussionsveranstaltung unter dem Motto: „Stabilität durch Flexibilität – Das Hessische Stromnetz der Zukunft“ statt.
Dabei ging es um die Frage, welche Herausforderungen zu meistern sind und welche Handlungsoptionen es gibt, um die Verteilnetze in Hessen auch bei hohen volatilen Einspeisungen aus Wind und Sonne zu stabilisieren.

Die digitale Fassung des Tagungsbandes „Stabilität durch Flexibilität: Das Hessische Stromnetz der Zukunft“ ist bei der LEA unter „Publikationen" abrufbar.

Weitere Details zur damaligen Veranstaltung finden sich bei energieland.hessen.de und beim House of Energy

11. Oktober 2018

Klimaschutzumfrage veröffentlicht

Neun von zehn Hessinnen und Hessen glauben, dass sie den Klimawandel stärker spüren werden

Für die Hessinnen und Hessen spielen offenbar einfach zugängliche Informationen beim Klimaschutz eine wichtige Rolle. Knapp 60 Prozent haben angegeben, dass noch mehr oder besser über klimaschonendes Verhalten informiert werden müsste.

Details zur Klimaschutzumfrage Oktober 2018 und zum Download

4. Oktober 2018

Kurzfilm: PIUS-Innovativ

Überblick zum Förderprogramm

Unternehmen, die bis zum 31. Januar eine Projektskizze einreichen, können bis zu 50 Prozent Zuschuss für ihre F & E-Projekten erhalten.
Mit dem Aufruf „Gute Ideen raus aus der Schublade“ werden mit dem Förderprogramm „PIUS-Innovativ” alle hessischen Unternehmen angesprochen, ihre Innovationsprojekte bei der HA Hessen Agentur GmbH einzureichen. Das Ziel: hessische Produktentwicklung und Innovationen fördern. 

Gefördert werden Projekte aus dem Bereich „experimentelle Entwicklung“ und „industrielle Forschung“, die kurz-, mittel- oder langfristig dabei helfen können, Material, Energie oder CO2 einzusparen.

Zum Kurzfilm

1. Oktober 2018

Klimaschutz in Städten und Gemeinden: Förderung wird deutlich ausgebaut

Novellierte Kommunalrichtlinie schafft neue Fördermöglichkeiten

Die Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen wird zum 1. Januar 2019 erheblich ausgeweitet. Vor allem in den Bereichen Mobilität, Abfall, Abwasser und Trinkwasserversorgung werden mit der novellierten Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums (BMU) neue Fördermöglichkeiten geschaffen. Zudem können künftig mehr kommunale Akteurinnen und Akteure als bisher von den Zuschüssen profitieren.Was sich jetzt ändert – das Wichtigste in Kürze
• Breit aufgestellt: Betriebe ab einer 25-prozentigen kommunalen Beteiligung sind jetzt ebenso antragsberechtigt wie Wasserwirtschaftsverbände, kommunale Entsorgungsunternehmen, Energieberaterinnen und -berater sowie Netzwerkmanagerinnen und -manager. Unternehmen können für alle Förderschwerpunkte Anträge stellen.
• Praktisch orientiert: Die Richtlinie ist deutlich umsetzungsorientierter. Künftig können zum Beispiel Kommunen eine Personalstelle für das Klimaschutzmanagement zeitgleich mit einem Klimaschutzkonzept beantragen. So kann die neue Klimaschutzmanagerin oder der neue Klimaschutzmanager Maßnahmen direkt umsetzen, die er oder sie im Konzept festschreibt. Außerdem werden nun Fokusberatungen gefördert, in deren Rahmen jeweils bereits eine erste Klimaschutzmaßnahme umgesetzt wird.
• Gut angelegt: Künftig können sich kommunale Akteurinnen und Akteure investive Klimaschutzmaßnahmen in vielen weiteren Bereichen fördern lassen: etwa neue Fahrradwege, eine intelligente Verkehrssteuerung, emissionsarme Vergärungsanlagen, Energieeffizienzmaßnahmen in Klär- und Trinkwasserversorgungsanlagen sowie Sammelplätze für Grünabfälle.
• Strategisch verankert: Um gemeinsam Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz zu entwickeln, können sich Akteurinnen und Akteure in kommunalen Netzwerken austauschen. Beim Aufbau und der Pflege solcher Netzwerke greift die Förderung im Rahmen der Kommunalrichtlinie ebenso wie bei der Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems, der Erstellung einer Potenzialstudie und vielen weiteren strategischen Maßnahmen.

Bewährte Maßnahmen wie die Sanierung der Straßen- und Hallenbeleuchtung sind auch in Zukunft über die Kommunalrichtlinie förderfähig. Künftig gelten höhere Anforderungen an die Energieeffizienz. und die Förderung ist fortan technologieneutral gestaltet. Finanzschwache Kommunen, Bildungsträger und Sportvereine profitieren auch weiterhin von erhöhten Förderquoten.
Anträge im Rahmen der neuen Kommunalrichtlinie können ab dem 1. Januar bis zum 31. März 2019 und vom 1. Juli bis zum 30. September 2019 beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Die Richtlinie ist bis Ende des Jahres 2022 gültig. Bei Fragen rund um die Kommunalrichtlinie berät das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des BMU unter 030 39001-170 sowie per E-Mail unter skkk@klimaschutz.de.

Mit der Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das BMU seit 2008 Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen – und das sehr erfolgreich. Rund 12 500 Projekte in mehr als 3 000 Städten, Gemeinden und Landkreisen haben bis Ende 2017 von der Förderung profitiert. Fördergelder in Höhe von rund 560 Millionen Euro haben bundesweit zusätzliche Investitionen in den Klimaschutz in Höhe von 908 Millionen Euro ausgelöst.

Im Oktober 2018

Kommunalrichtlinie – neue Fassung ab 1. Januar 2019 gültig

Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld

Ab dem 1. Januar 2019 gibt es für Kommunen und Akteure aus dem kommunalen Umfeld neue Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen. Das Bundesumweltministerium hat dazu eine neue Fassung der Kommunalrichtlinie veröffentlicht. Zu den neuen Förderschwerpunkten zählen unter anderem kommunales Energie- und Umweltmanagement, Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs, intelligente Verkehrssteuerung, Maßnahmen zur Abfallentsorgung und Maßnahmen an Klär- und Trinkwasserversorgungsanlagen. Bisherige Förderschwerpunkte bleiben bestehen und wurden an technologische Entwicklungen angepasst.

Zum Förderprogramm der NKI Nationale Klimaschutzinitiative

Im Oktober 2018

Deutschland macht’s effizient

Fördermöglichkeiten für die Kommunen

Die Energieeffizienz-Förderprogramme des Bundes für Kommunen sind auf den Seiten des BMWi detailliert aufgelistet.
Zur Übersicht

Zu „Deutschland macht's effizient

26. September 2018

Umweltschutz-Aufwendungen in Unternehmen

Was die Wirtschaft für den Klimaschutz ausgibt, ist umweltpolitisch bedeutsam

Im Jahr 2016 entstanden den Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) in Deutschland 3,3 Milliarden Euro laufende Aufwendungen für den Klimaschutz. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht das 10,5 % der Kosten von 31,8 Milliarden Euro, die den Unternehmen für den gesamten Umweltschutz entstanden.
Knapp die Hälfte dieser laufenden Aufwendungen insgesamt entstand Unternehmen durch den Betrieb von Anlagen der Abfallwirtschaft oder die Inanspruchnahme solcher Dienstleistungen. Zum Klimaschutz zählen Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie zur Steigerung der Energieeffizienz und die Vermeidung von Kyoto-Treibhausgasen. 

Unternehmen mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Energieversorgung trugen mehr als zwei Drittel (68,8 % oder 2,3 Milliarden Euro) der Klimaschutzaufwendungen. Auf den Betrieb von Anlagen für den Klimaschutz wie zum Beispiel Biomasseheizkraftwerke entfielen hier mit 2,2 Milliarden Euro fast die gesamten Aufwendungen. Mit 0,9 Milliarden Euro machte wiederum der Verbrauch von Energie (zum Beispiel an Brenn- und Treibstoffen) die höchsten Kosten aus, was den Betrieb von Anlagen betrifft. 

40 % der Aufwendungen für den Klimaschutz im Bereich Energieversorgung leisteten Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten (0,9 Milliarden Euro). Jeweils knapp 30 % kamen von Unternehmen mit 250 bis 499 Beschäftigten und Unternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten.

Detaillierte Ergebnisse bietet die Fachserie „Erhebung der laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz 2016“.

Quelle: Statistisches Bundesamt 

19. September 2018

Masterplankommunen: Vorbilder für den Klimaschutz – Bensheim, Frankfurt und Marburg-Biedenkopf ausgezeichnet

Die sogenannten „Masterplankommunen“ wollen bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen um 95 Prozent gegenüber 1990 senken und den Endenergieverbrauch im gleichen Zeitraum halbieren.

Ausgezeichnet wurden am 19. September 2018 die folgenden Kommunen, Städte, Gemeinden und Landkreise: Stadt Neumarkt in der Oberpfalz, Stadt Bensheim, Landkreis Osnabrück, Kreis Steinfurt, Stadt Frankfurt am Main, Stadt Kempten (Allgäu), Stadt Herten, Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, Region Hannover, Landeshauptstadt Hannover, Stadt Göttingen, Stadt Rheine, Hansestadt Rostock, Gemeinde Burbach, Stadt Heidelberg, Stadt Osnabrück, Stadt Flensburg, Kommunaler Zusammenschluss St. Ingbert und der Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Zur Pressemitteilung des Bundesumweltministerium (BMU)

18. September 2018

Business Energieeffizienz-Netzwerk zieht positive Zwischenbilanz

Die 15 Mitglieder des Frankfurter Business Energieeffizienz-Netzwerks (BEEN) wollen gemeinsam rund 5 000 Tonnen Kohlendioxid und 17 500 Megawattstunden Energie einsparen

Diese geplante Einsparung entspricht dem jährlichen Verbrauch von rund 3.000 Einpersonenhaushalten. Rund 400 000 Bäume müssten gepflanzt werden, um diese Menge an Kohlendioxid zu kompensieren. Drei Jahre haben sich die Unternehmen dafür Zeit gegeben, diese Ziele gemeinsam zu erreichen. Dazu hat sich jeder Teilnehmer verpflichtet, innerhalb dieses Zeitraums mindestens ein energiesparendes Projekt umzusetzen. Im März 2017 gegründet, zogen die Netzwerkteilnehmer jetzt ein Zwischenfazit.
Der von Mainova und der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) ins Leben gerufene Zusammenschluss hat inzwischen die ersten Projekte auf den Weg gebracht. Diese und die weiteren geplanten Maßnahmen reichen von der energetischen Optimierung der technischen Anlagen und Steuerungen bis hin zur Erneuerung. Die Unternehmen, die sich im BEEN unter dem Motto „Zusammen mehr erreichen“ organisiert haben, stammen aus ganz unterschiedlichen Branchen – darunter Finanzwirtschaft, IT, Hotelgewerbe, Facility Management, Industrie, Verkehr oder Luftfahrt.
Insgesamt können Gewerbe und Industrie einen bedeutenden Beitrag leisten, um die Ziele der Energiewende zu erreichen. Diese Sektoren haben einen gemeinsamen Anteil von rund 45 Prozent am gesamten Energiebedarf in Deutschland. Hier bestehen große Potenziale zur Energieeinsparung und damit einer Reduzierung von Treibhausgasen. Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach betonte: „Das Business Energieeffizienz-Netzwerk entwickelt sich sehr positiv. Die Mitglieder arbeiten hervorragend zusammen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich die Idee, mittels Netzwerken Effizienzpotenziale zu erschließen, bewährt. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir weitere erfolgreiche Effizienzprojekte vorantreiben und so einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende mit dem Ziel einer klimaneutralen Energieverwertung erreichen.“
Matthias Gräßle Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt, ergänzte: „Die Beteiligung an einem Energieeffizienz-Netzwerk ist weit mehr als ein einfacher Erfahrungsaustausch. Freiwillig, selbstorganisiert und eigenverantwortlich leisten die teilnehmenden Unternehmen mit ihren Effizienzmaßnahmen einen konkreten Beitrag, die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Als IHK Frankfurt am Main unterstützen wir dies und setzen uns dafür ein, noch mehr
Energieeffizienz-Netzwerke in der Region zu gründen.“
Jedem Unternehmen des BEEN steht während der Projektlaufzeit ein Energieberater zur Seite. Dieser betreut die Firmen bei der Auswahl und Umsetzung der Projekte und unterstützt sie unter anderem auch bei der Beantragung von Fördermitteln. Außerdem tauschen sich die Teilnehmer auf regelmäßigen Netzwerktreffen über ihre Vorhaben aus und profitieren so von den Erfahrungen der anderen.
Hintergrund des gemeinsamen Engagements ist das Ziel der Bundesregierung, den Primärenergieverbrauch bis 2050 zu halbieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung zusammen mit den Industrieverbänden die Aufsetzung von 500 Energieeffizienz-Netzwerken vereinbart. Mainova hat mit dem BEEN und dem Immobilien-Netzwerk, das verlängert wurde, bereits zwei solcher Netzwerke initiiert. Ein drittes steht in den Startlöchern. Nach Angaben der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke tauschen sich bereits rund 1.800 Unternehmen in den bisher 200 gegründeten Netzwerken über Energieeffizienz und neue Potenziale aus.
Quelle: Mainova AG

14. September 2018

Hessen sucht innovative Projekte

„Gute Ideen raus aus der Schublade“ fordert das Hessische Wirtschaftsministerium

Das Hessische Wirtschaftsministerium ruft alle hessischen Unternehmen dazu auf, im Programm PIUS-Innovativ ihre Innovationsprojekte bei der Hessen Agentur einzureichen.
Das langfristige Ziel: hessische Produktentwicklung und Innovationen fördern.

„Super Idee, Herr Müller, wir kommen gerne später darauf zurück.” So oder so ähnlich geht es vielen Herrn und Frau Müllers, deren gute Ideen sich im Arbeitsalltag nicht realisieren lassen. Sie lassen sie in ihren Schubladen verschwinden. Genau diese Schubladen möchte das Hessische Wirtschaftsministerium nun öffnen.
„Wir wollen einen Anstoß geben, Projekte umzusetzen, für die bislang Zeit oder Geld fehlte. Gute Ideen sollen nicht in den Schubladen verstauben, sondern zu erfolgreichen hessischen Produkten werden“, erklärte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Freitag. „Innovationen für einen effizienten Umgang mit Energie und Ressourcen sind weltweit gefragt.“
  • Bis Ende Januar 2019 können sich hessische Unternehmen jeder Größe mit knappen Ideenskizzen um die PIUS-Innovativ Förderung bewerben.
  • Das Programm fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent Zuschuss während einer Laufzeit von bis zu drei Jahren.
  • Gefördert werden Projekte aus dem Bereich „experimentelle Entwicklung“ und „industrielle Forschung“, die kurz-, mittel- oder langfristig dabei helfen können, Material, Energie oder CO2 einzusparen.
Das Programm PIUS-Innovativ soll den Anstoß dazu geben, Projekte anzugehen, für die bisher vielleicht Zeit und Geld gefehlt haben. Als neuster Baustein des erfolgreichen PIUS-Fördersystems hat PIUS-Innovativ vor allem Projekte im Fokus, die Ressourcen schonen und kurz-, mittel- oder langfristig CO2 einsparen. Das können Vorhaben zur Weiterentwicklung von bestehenden Produkten und Verfahren sein, aber auch völlig neue Lösungsansätze.
 „Wir sind von der Innovationskraft hessischer Unternehmen überzeugt”, sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH. „Mit PIUS-Innovativ wollen wir den Impuls geben, gute Ideen in die Tat umzusetzen um damit nachhaltig Wohlstand und Arbeitsplätze in Hessen zu sichern und auszubauen.”

„Impuls” ist hierbei eine bis zu 50-prozentige Förderung des Projektes, mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren. Dafür braucht es im ersten Schritt keine komplizierten Anträge oder Formulare. Eine knappe Skizze des Projektes reicht aus, um sich um die Förderung zu bewerben. Eine Beschreibung der Idee, die Erklärung wie Ressourcen und CO2 eingespart werden können und wofür Unterstützung benötigt wird, reicht für den Anfang. Für Beratung bei der Erstellung der Skizze steht ein Ansprechpartner der HA Hessen Agentur GmbH zur Verfügung.

Ansprechpartner:
Manuel Sturm
Projektmanager Umwelt- und Energietechnologie, Ressourceneffizienz, Klimaschutz
HA Hessen Agentur GmbH
Tel.: +49 611 95017-8953
manuel.sturm@hessen-agentur.de

13. September 2018

Carsharing-Anbieter nimmt im Rhein-Main-Gebiet sechs neue Brennstoffzellenfahrzeuge in Betrieb

Am Donnerstag, dem 13. September 2018, begrüßt book-n-drive, gemeinsame mit seinen Partnern Mainova, ABG Frankfurt Holding und Deutsche Bahn Connect feierlich das 1.000ste Auto im Fuhrpark. Der Hyundai iX35 Fuel Cell ist eines von sechs neuen Wasserstoffautos, die ab sofort beim Carsharing-Anbieter im Rhein-Main Gebiet gefahren werden können.

Seit Januar 2012 beteiligen sich das Energieversorgungsunternehmen Mainova und die ABG Frankfurt Holding Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH zu jeweils 33 Prozent an book-n-drive. In den sieben Jahren Partnerschaft hat book-n-drive seine Kundenzahl von 8.300 auf 43.000 Kunden verfünffacht und den Fuhrpark in der gleichen Zeit nahezu vervierfacht.

Attraktives Wohnen für alle
Zu dieser enormen Steigerung verhalf vor allem der Ausbau von Stellplätzen an ABG-Liegenschaften. Aktuell sind es 133 Stellplätze, die die Wohnungsbaugesellschaft zur Verfügung stellt. Frank Junker, Vorsitzender Geschäftsführer der ABG Frankfurt Holding, erklärt die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens: „Die ABG Frankfurt Holding setzt bereits seit mehreren Jahren nachhaltige Mobilitätslösungen für ihre Bestands- und Neubauimmobilien ein, um einen optimalen Mobilitäts-Mix für ihre Mieter zu gewährleisten. Carsharing ist ein bedeutender Bestandteil dieses Mobilitäts-Mix, und das hat uns in der Vergangenheit bewogen, Gesellschafter bei der book-n-drive zu werden. Heute stellen wir fest, dass dieses Konzept richtig ist und wir freuen uns über die hohe Akzeptanz dieses Angebotes von book-n-drive. 40.000 Kunden und 1.000 Fahrzeuge in einem regional beschränkten Gebiet zeugen davon, dass das Geschäftsmodell von den Kunden angenommen wird und zugleich auch wirtschaftlich ist."

Innovatives Carsharing by book-n-drive
Während die erreichte Marke von 1.000 Autos ein Zeugnis für den bisherigen Erfolg ist, soll mit den sechs neuen Wasserstoffautos ein wichtiges Zeichen in Richtung Zukunft gesetzt werden. Udo Mielke, Geschäftsführer von book-n-drive mobilitätssysteme GmbH bringt es wie folgt auf den Punkt: „Als wir vor 18 Jahren anfingen, haben wir den Menschen gezeigt, dass ein eigenes Auto nicht nötig ist. Mit der Einbindung von mehr innovativer Elektromobilität wollen wir das Gleiche schaffen – zeigen, dass es geht und, dass es Freude macht.“
Einen erfolgreichen Start hat der Toyota Mirai aus dem Fuhrpark vorgelegt. Das erste Wasserstoffauto des Carsharing-Anbieters* wurde vor einem Jahr in Zusammenarbeit mit der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e. V. (kurz: H2BZ-Initiative Hessen e.V.) in Betrieb genommen und erfreut sich großer Beliebtheit: Das Auto wird fast täglich gefahren und hat rund 20.000km hinter sich.

Wasserstoff in der Anwendung: Elektrisch fahren mit Wasserstoff
Die Mainova hat von 2013 bis 2017 eine Strom-zu-Gas-Pilotanlage betrieben und hier erste positive Erfahrungen mit Wasserstoff als Energieträger gemacht. Norbert Breidenbach, Mitglied des Vorstands der Mainova AG freut sich über die sechs neuen Wasserstoffautos in der Flotte: „Die Energiewende erfordert auch eine Verkehrswende. Ein Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung ist dabei Technologieoffenheit. So kann Wasserstoff, der mittels Strom-zu-Gas-Technologie aus überschüssigem Sonnen- oder Windstrom synthetisiert werden kann, als Energieträger eine wichtige Rolle spielen. In den Brennstoffzellen wird daraus wieder elektrische Energie, die zum emissionsfreien Antrieb der Fahrzeuge dient. Weiterhin bestehen Chancen im Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in privaten und halb-öffentlichen Bereichen. Unternehmen wie Mainova bieten dazu verschiedene, aufeinander aufbauende Ladelösungen an.“

Schadstoff- und CO2-freie Mobilität für Frankfurt
Aus erneuerbarer Energie durch Elektrolyse gewonnener Wasserstoff ist als Energieträger für E-Mobilität frei von gesundheitsschädigendem Stickoxid (NOx) und Kohlendioxid (C02). Hinzu kommt, dass E-Mobilität gerade in Ballungsräumen mit einem hohen Verkehrsaufkommen die Lärmbelästigung reduziert.
„In einer Metropole wie Frankfurt ergänzen sich Carsharing und der öffentliche Nahverkehr. Kommt dabei zunehmend umweltfreundliche Technik wie Wasserstoffautos zum Einsatz profitiert die Bevölkerung unmittelbar davon, weil sie zur Verbesserung der Lebensqualität in Frankfurt beiträgt“, betont Uwe Becker, Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main.
Die sechs neuen Hyundai iX35 Fuel Cell werden an den Bahnhöfen im Rhein-Main Gebiet stehen und können in der Klasse L über web.book-n-drive.de gebucht werden.
Quelle: book-n-drive mobilitätssysteme GmbH
 
*Anmerkung der Redaktion: Der Eigentümer und Halter des ersten Wasserstoffautos im Fuhrpark des book-n-drive Carsharings ist die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. Das Fahrzeug wird der book-n-drive mobilitätssysteme GmbH im Rahmen einer Kooperation zur Verfügung gestellt (siehe www.weiter-mit-wasserstoff.de).

12. September 2018

200. Energieeffizienz-Netzwerk gestartet

Mehr als 1 800 Unternehmen engagieren sich deutschlandweit in Netzwerken für Energieeffizienz und Klimaschutz

Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie die 22 Partnerverbände und -organisationen aus der Wirtschaft informieren:
Im September wurde das 200. Netzwerk der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke gegründet. Insgesamt beteiligen sich deutschlandweit jetzt mehr als 1 800 Unternehmen an der Initiative von Bundesregierung und 22 Verbänden und Wirtschaftsorganisationen. Diese unterstützt Unternehmen dabei, sich zu Energieeffizienz auszutauschen und Effizienzpotenziale zu identifizieren und zu heben. Dadurch senken die Teilnehmer ihren Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Das ist ein Energieeffizienz-Netzwerk 
Ein Energieeffizienz-Netzwerk ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen einer Region oder Branche, die zusammenarbeiten, um ihre Energieeffizienz zu steigern. Auch unternehmensinterne Netzwerke aus mehreren Produktionsstandorten oder Filialen sind möglich. Zentrale Elemente der Netzwerke sind ein moderierter Austausch zwischen den Teilnehmern sowie die Festlegung eines gemeinsamen Einsparziels. So gewinnen die Unternehmen schneller Know-how, mit dem sie ihre Energieeffizienz steigern können.
Zudem setzen sich Unternehmen in Netzwerken gemeinsame Energieeffizienzziele basierend auf zuvor ermittelten Einsparpotenzialen.
Unternehmen, die sich für die Teilnahme an einem Energieeffizienz-Netzwerk interessieren, erhalten Informationen unter: www.effizienznetzwerke.org/ oder Tel: 030 667777-66.
Über die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke
Unternehmen aller Branchen und Größen können von der Teilnahme an Energieeffizienz-Netzwerken profitieren. Die Ende 2014 gegründete Initiative Energieeffizienz-Netzwerke hilft Unternehmen dabei, sich branchenübergreifend, branchenintern oder unternehmensintern in Netzwerken auszutauschen und Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Die Initiative wird von 22 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft gemeinsam mit der Bundesregierung getragen.
Die Initiative ist zentraler Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und zahlt auf das Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung ein. Ziel der Initiative ist es, bis zum Ende des Jahres 2020 die Gründung von rund 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken zu unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe und Energiewirtschaft zu leisten.
Dadurch sollen bis zu 5 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden werden. Die Wirksamkeit wird durch ein begleitendes Monitoring evaluiert.
Dazu wurden in einer ersten Monitoringrunde von Fraunhofer ISI und adelphi die Ergebnisse von 21 abgeschlossenen Netzwerken mit 253 beteiligten Unternehmen ausgewertet. Einen Überblick über die Ergebnisse des Monitoringberichts und die bereits gegründeten Energieeffizienz-Netzwerke gibt die Internetseite der Initiative

30. August 2018

Starterset Elektromobilität – Praktische Tipps für Kommunen

Das Starterset Elektromobilität hilft bei der Suche nach dem passenden Förderprogramm

Der Umstieg auf nachhaltige Elektromobilität wird durch den Bund in verschiedenen Ressorts gefördert. Das Starterset Elektromobilität der NOW GmbH bietet ab sofort eine Übersicht zu allen Bundesförderungen in diesem Bereich.

Zur Homepage Starterset Elektromobilität

29. August 2018

Zu gut für die Tonne!-Bundespreis 2019

Bundesministerin Julia Klöckner hat die Bewerbungsphase gestartet

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) würdigt mit dem Preis bereits seit 2016 herausragende Ideen und Projekte zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen.
Viel zu viele Lebensmittel werfen wir weg. Das können wir ändern. Was wir tun können

Zum Zu gut für die Tonne!-Bundespreis 2019

22. August 2018

KfW-Energiewendebarometer 2018

Energiewende kommt in der Breite an – Dynamik im Bereich Elektromobilität

Die von der KfW durchgeführte Befragung in fast 4 000 Haushalten zeigt, dass mehr als 90 Prozent der Haushalte in Deutschland hinter der Energiewende stehen.
Die Studie gibt u. a. Aufschluss über:
 
  • Die Einstellung der Haushalte zum Thema Energiewende
  • Die Ausstattung der Haushalte mit Energiewendetechnologien (z.B. Solarenergienutzung, Batteriespeicher, Elektromobilität)
  • Die Dynamik von Neuinvestitionen (geplante Anschaffungen von Energiewendetechnologien)
  • Die Motivation der Nutzung und Hemmnisse bei der Anschaffung von Energiewendetechnologien

Zum KfW-Energiewendebarometer 2018
 

2. August 2018

Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden: Eltville am Rhein Top 3!

Im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 für Städte und Gemeinden konnte sich Eltville am Rhein in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden“ erneut unter den Top 3 behaupten.
Die Auszeichnung wird seit 2012 von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. vergeben.

Zur Jurybegründung

4. Juli 2018

„Jahresbericht 16_17“ der HA Hessen Agentur GmbH

Alle zwei Jahre veröffentlicht die HA Hessen Agentur GmbH einen Jahresbericht.

Die neue Ausgabe fasst die Aktivitäten in den Jahren 2016 und 2017 zusammen. Die Online-Version des Jahresberichts steht als PDF zur Verfügung.

20. Juni 2018

Science4Life Venture Cup: Spezialpreis Energie

Der Gewinner des Spezialpreises Science4Life Energy Cup 2018 ist MagnoTherm Solutions aus Darmstadt (Preisgeld: 10.000 Euro)

MagnoTherm Solutions aus Darmstadt entwickeln sichere, effiziente und leise Kühlaggregate für Kühltransporter und offene Kühldisplays. Die Kühlaggregate sind umweltfreundlich, explosionssicher, lautlos und bis zu 40 Prozent energieeffizienter. Mit der kostengünstigen und skalierbaren Technologie kann die Magnetokalorik somit zum ersten Mal kommerzialisiert werden.
Zum Wettbewerb „Science4Life Venture Cup
Ansprechpartnerin für den Spezialpreis Energie bei der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA) ist
Janika Collatz.

VERANSTALTUNGS­KALENDER

16.09.2019

17. Hessischer Mobilitätskongress

Autonom & Digital. Wie verändert Künstliche Intelligenz die Mobilität? mehr >

10:00 bis ca. 15:00 Uhr

Congress Center Messe Frankfurt
Ebene C2, Saal Harmonie
60486 Frankfurt am Main


September 2019

MODIMIDOFRSASO

Oktober 2019

MODIMIDOFRSASO

November 2019

MODIMIDOFRSASO

Dezember 2019

MODIMIDOFRSASO

Januar 2020

MODIMIDOFRSASO

Februar 2020

MODIMIDOFRSASO

März 2020

MODIMIDOFRSASO

April 2020

MODIMIDOFRSASO

Mai 2020

MODIMIDOFRSASO

Juni 2020

MODIMIDOFRSASO

Juli 2020

MODIMIDOFRSASO

August 2020

MODIMIDOFRSASO

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ALLE VERANSTAL­TUNGEN

Presse

Pressemeldung vom 20. August 2019

Wasserstoff in der Logistik für einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Warentransport

Brennstoffzellenforum Hessen am 24. Oktober 2019 in Stockstadt

Pressemeldung vom 14. August 2019

Hessische Unternehmen und Kommunen zeigen hohes Interesse an oberflächennaher Geothermie

Veranstaltung des hessischen Wirtschaftsministeriums und der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA)

Pressemeldung vom 17. Juli 2019

Viele Wachstumsbeschleuniger für Start-ups in Hessen

Effektive Starthilfe für Start-up-Unternehmen: Bei der Gründung eines Start-ups helfen Akzeleratoren und Inkubatoren, ein Jungunternehmen schneller wachsen zu lassen

Pressemeldung vom 9. Juli 2019

Gute Aussichten für Mieterstrommodelle in Hessen

Nach einem positiven Rückblick auf das erste Halbjahr 2019 geht die hessische Mieterstromkampagne in die zweite Runde

Pressemeldung vom 8. Juli 2019

Erstes Taxiunternehmen in Hessen nutzt Brennstoffzellen-Fahrzeuge

Das 2014 gegründete Unternehmen „ECT Eco Taxi Deutschland GmbH“ setzt umweltfreundliche Fahrzeuge für den Taxibetrieb in Wiesbaden ein

Pressemeldung vom 16. Mai 2019

Hessen startet Beratungsprogramm für Brennstoffzellenheizungen

Viele Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie gewerblich genutzte Gebäude eignen sich für den Einbau einer Brennstoffzellenheizung. Sie erzeugt Strom und Wärme gleichzeitig.

Pressemeldung vom 7. Mai 2019

Roadshow macht Elektrobusse erfahrbar

CO2-Ausstoß vermeiden und Luftbelastung mit Stickoxiden sowie Feinstaub reduzieren

Pressemeldung vom 30. April 2019

Mieterstrommodelle senken Kosten und unterstützen die Energiewende in Hessen

Mit der hessischen Mieterstromkampagne wird der Ausbau von Photovoltaikflächen (PV) und Blockheizkraftwerken (BHKW) in Wohnhäusern und Quartieren fokussiert

Pressemeldung vom 24. April 2019

Aufbau einer systemischen Wasserstoffwirtschaft im Rhein-Main-Gebiet

Überlandwerk Groß-Gerau GmbH, Hochschule RheinMain, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Mainzer Stadtwerke AG und Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG bilden ein Projektkonsortium mit Begleitung der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA)

Pressemeldung vom 8. April 2019

Mieterbeteiligung an der Energiewende in Hessen

Mieterstrom bietet Mietern gezielt eine Beteiligung an der Energiewende in Hessen

Pressemeldung vom 29. März 2019

Wegweisende Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf der Hannover Messe

Informationsaustausch und Netzwerken unter dem Motto „Wasserstoff – Schlüsselelement zur Sektorenkopplung und Energiespeicherung“

Pressemeldung vom 26. März 2019

Wirtschaftsförderung vergrößert Standflächen auf Hannover Messe

Erhöhte Nachfrage an hessischen Gemeinschaftsständen

Pressemeldung vom 25. März 2019

Vom Start-up zur Börse – an Geld sollte es nicht scheitern

Leitfaden zu Finanzierungsmöglichkeiten für junge Unternehmen in Hessen

Pressemeldung vom 13. März 2019

Auftakt der hessischen Mieterstromkampagne

Neue Geschäftsmodelle und Partnerschaften entwickeln sich, sei es mit lokalen Stadtwerken oder auch Energiedienstleistern

Pressemeldung vom 6. März 2019

Finanzierung erneuerbarer Energien: Hessen sucht Projektpartner

Austausch über Finanzierung erneuerbarer Energien in Hessen im Rahmen des EU-Projekts FIRESPOL

Pressemeldung vom 28. Februar 2019

Netzwerke und Starthilfen für Gründer und Start-ups

13. Start-up-Messe AUFSCHWUNG – Hessen Trade & Invest GmbH offizieller Partner

Pressemeldung vom 26. Februar 2019

Vier weitere Brennstoffzellenbusse für den Industriepark Höchst

Vier Brennstoffzellenbusse für den Werksverkehr im Industriepark Höchst

Pressemeldung vom 19. Februar 2019

E-Mobilität mit Wasserstoff im Rhein-Main-Gebiet

Die Vorzüge der Wasserstoff-Elektromobilität „erfahren“

Pressemeldung vom 18. Februar 2019

Die HESA informiert: Wärmebrücken Teil 2 – Verringerung von Wärmeverlusten

Wärmebrücken Teil 1 – siehe 11. Februar 2019

Pressemeldung vom 11. Februar 2019

Die HESA informiert: Wärmebrücken Teil 1 – Schwachstellen am Gebäude

Wärmebrücken Teil 1 – siehe 18. Februar 2019

Pressemeldung vom 4. Februar 2019

Die HESA informiert: Das Passivhaus – Effizienz und Behaglichkeit

Passivhaus – Wärmeverluste auf ein Mindestmaß reduzieren

Pressemeldung vom 21. Januar 2019

Die HESA informiert: Transparente Bauteile – Wärmeverluste verringern

Alte Fenster austauschen gegen neue Fenster mit moderner Wärmeschutzverglasung

Pressemeldung vom 16. Januar 2019

Wie können Mieter von der Energiewende profitieren?

Pressemeldung vom 7. Januar 2019

Die HESA informiert: Heizungsoptimierung – geringinvestiv und förderfähig

Förderhöhe für ausgewählte Optimierungsmaßnahmen beträgt bis zu 30 Prozent

Pressemeldung vom 21. November 2018

Plastikabfall: „Das sollte uns zu denken geben“

Hessen Agentur unterstützt Initiative #BecherBonus

Pressemeldung vom 20. November 2018

Hessischer Staatspreis für innovative Energielösungen erstmals vergeben

Ideen und Projekte für die Energiewende ausgezeichnet

Pressemeldung vom 16. November 2018

Zweiter Hessischer Innovationskongress – über 1300 Teilnehmer

Neugierige Besucher, angeregte Gespräche und Diskussionen, lebendige Stimmung – und das war erst der Anfang

Pressemeldung vom 16. Oktober 2018

Zweiter Hessischer Innovationskongress „Alles bleibt neu“

Der Wandel ist ein ständiger Begleiter – und kein Grund zur Beunruhigung

Pressemeldung vom 26. September 2018

PIUS-Innovationsförderung sucht innovative Projekte

„Gute Ideen raus aus der Schublade“, fordert das hessische Wirtschaftsministerium

Pressemeldung vom 12. September 2018

Windwasserstoff ist „Kraftstoff“ für eine regionale Wertschöpfung – nicht nur in Hessen

Workshop „Wasserstofferzeugung als Nutzungsoption für Windparks nach Ablauf der EEG-Förderung“

Pressemeldung vom 20. August 2018

Smarte Mobilitätskonzepte gesucht

Wie „smart“ geht Hessen? Diese Frage soll der 3. Hessische Elektromobilitätskongress am 29.08.2018 in Kassel beantworten.

Pressemeldung vom 24. April 2018

Unternehmen setzen auf eine positive Entwicklung des Wasserstoff- und Brennstoffzellenmarktes

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Hessische LandesEnergieAgentur (LEA) vom 23. bis 27. April gemeinsam mit der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e. V. (H2BZ-Initiative Hessen) fünf Unternehmen aus dem Bereich der Wasserstoff-, Brennstoffzellen- und Batterietechnologie im Rahmen der Leitmesse „Integrated Energy“

Pressemeldung vom 13. April 2018

Zug mit Wasserstoff-Antrieb erstmals in Hessen unterwegs

Auf einer Sonderfahrt von Wiesbaden nach Frankfurt-Höchst konnten sich am 13. April 2018 rund 150 Fahrgäste einen Eindruck von der Technik des weltweit ersten brennstoffzellengetriebenen Regionalzuges, dem seriennahen Modell Coradia iLint von Zughersteller Alstom, verschaffen.

Pressemeldung vom 11. April 2018

Hessische Unternehmen der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche im 15. Jahr auf der Hannover Messe

Die Hessische LandesEnergieAgentur (LEA) stellt gemeinsam mit der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e. V. (H2BZ-Initiative Hessen) sowie fünf weiteren Ausstellern Produkte und Kompetenzen im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie vor.

Pressemeldung vom 12. März 2018

Hessische Kompetenzen für Wasserstoff und Brennstoffzelle in Tokio präsentiert

Die internationale Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Ausstellung FC Expo 2018 fand vom 28. Februar bis zum 2. März in Tokio statt. Auf dem Deutschen Pavillon „made in Germany“ präsentierten die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen (H2BZ-Initiative Hessen) und die HA Hessen Agentur GmbH die hessische Kompetenz im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie dem asiatischen und internationalen Publikum.

Jobs

Hessen sucht Talente wie Sie! Die HA Hessen Agentur GmbH bündelt alle nichtmonetären Aktivitäten der hessischen Wirtschaftsförderung. Sie bildet eine der zentralen organisatorischen Säulen der Wirtschaftsförderung der hessischen Landesregierung.

Das Land Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein und seine Energie komplett aus erneuerbaren Ressourcen zu gewinnen. Die Hessische LandesEnergieAgentur (LEA) ist als Abteilung der landeseigenen HA Hessen Agentur GmbH die zentrale Ansprechpartnerin bei allen Fragen rund um Energiewende und Klimaschutz in Hessen.

Wir bieten Kommunen, gesellschaftlichen Organisationen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern Unterstützung aus einer Hand: sei es bei Fragen zu Sanierung, zu Energieeffizienz, zu Elektromobilität oder zur Verfügbarkeit von Fördermitteln. Unser Motto lautet: Aktivieren. Koordinieren. Umsetzen.

12. August 2019

Projektmanager Energieberatung und fachtechnische Prüfung (w/m/d)

Zur Stellenbeschreibung


Aufgabenbereich:
  • Technische Beratung von Kommunen und Unternehmen beim energieeffizienten Bauen, der Energietechnik und dem Einsatz erneuerbarer Energien
  • Beratung zu Förderprogrammen der Hessischen Landesregierung speziell nach dem Hessischen Energiegesetz
  • Beratung der Kunden im Vorfeld der Antragstellung
  • Erarbeitung von individuellen Beratungskonzepten
  • Steuerung von Dienstleistern
  • Fachtechnische Prüfung von Gutachten, Konzepten, Projektskizzen und Verwendungsnachweisen
  • Proaktives Anbieten des gesamten Leistungsspektrums der LandesEnergieAgentur

Voraussetzungen:
  • Erfolgreich abgeschlossenes technisches Studium oder vergleichbare Qualifikation
  • Fachkenntnisse und einschlägige berufliche Erfahrungen in den Bereichen energieeffizientes Bauen und Sanieren, Wärmetechnik, Einsatz erneuerbarer Energien, Passivhausstandard oder Contracting
  • Erfahrungen in der Umsetzung von Projekten in den oben genannten Aufgabenbereichen
  • Interesse an fachtechnischen Prüfungen von Förderanträgen (technisch, ökologisch und ökonomisch)
  • Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit
  • Leidenschaft für die Energiewende

Wir bieten:
  • Mitwirkung beim Aufbau der Hessischen LandesEnergieAgentur
  • Anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum
  • Engagierte Kollegen, die sich mit ihrer Aufgabe identifizieren
  • Flexible und geregelte Arbeitszeiten
  • Attraktive Versorgungsleistungen

Die Stelle ist zunächst für 24 Monate befristet eingerichtet. Der Einsatzort ist Wiesbaden. Das Unternehmen behält sich jedoch vor, unter angemessener Abwägung der betrieblichen sowie der persönlichen Belange, den Einsatzort auch an einem anderen Ort festzulegen.

Die Eingruppierung erfolgt je nach Qualifikation und Erfahrung in die Entgeltgruppe 11 - 13 der Anlage 1B zum TV-H in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Email (als PDF-Datei) unter der Kennziffer „Ref_257_PM_Energieberatung_fachtechnischePrüfung“ an bewerbungenhr@hessen-agentur.de oder schriftlich bitte mit frankiertem Rückumschlag an HA Hessen Agentur, Human Resources / Verwaltung.

HA Hessen Agentur GmbH
Human Resources und Verwaltung
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden
Tel (0611) 95017- 8474

12. August 2019

Berater Energieeffizienz und Fördermittel KMU (w/m/d)

Zur Stellenbeschreibung


Aufgabenbereich:
  • Beratung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen sowie Nonprofit-Organisationen in Fragen der Energieeffizienz und Einsatz Erneuerbarer Energien und Aufzeigen von Fördermöglichkeiten
  • Begleitung der Umsetzung des Vorhabens, Unterstützung bei der Antragsstellung
  • Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen zur Erreichung von verschiedenen Zielgruppen im öffentlichen und privaten Sektor
  • Vortragstätigkeit, fachliche Mitwirkung an Veranstaltungen
  • Aktives Zugehen auf neue potenzielle Kunden
  • Vermittlung passgenauer weiterer Angebote an den Kunden aus dem Angebotsspektrum der LEA

Voraussetzungen:
  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium in Wirtschafts- oder Verwaltungswissenschaften, Umwelt- und/oder Ingenieurwissenschaften oder vergleichbare Qualifikation
  • Mehrjährige Erfahrung in der Effizienzberatung und der Fördermöglichkeiten in diesem Bereich
  • Erfahrungen in der Projektsteuerung
  • Hervorragende mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Vertriebsorientierung und Spaß im Umgang mit Kunden
  • Leidenschaft für die Energiewende

Wir bieten:
  • Mitwirkung beim Aufbau der Hessischen LandesEnergieAgentur
  • Anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum
  • Engagierte Kollegen, die sich mit ihrer Aufgabe identifizieren
  • Flexible und geregelte Arbeitszeiten
  • Attraktive Versorgungsleistungen

Die Stelle ist zunächst für 24 Monate befristet eingerichtet. Der Einsatzort ist Wiesbaden. Das Unternehmen behält sich jedoch vor, unter angemessener Abwägung der betrieblichen sowie der persönlichen Belange, den Einsatzort auch an einem anderen Ort festzulegen.

Die Eingruppierung erfolgt je nach Qualifikation und Erfahrung in die Entgeltgruppe 11 - 13 der Anlage 1B zum TV-H in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Email (als PDF-Datei) unter der Kennziffer „Ref_263_Berater_Energieeffizienz_Fördermittel_KMU_LEA“ an bewerbungenhr@hessen-agentur.de oder schriftlich bitte mit frankiertem Rückumschlag an HA Hessen Agentur, Human Resources / Verwaltung.

HA Hessen Agentur GmbH
Human Resources und Verwaltung
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden
Tel (0611) 95017- 8474

12. August 2019

Praktikant/in (m/w/d) für mindestens 2 Monate bei der hessischen LandesEnergieAgentur

Zur Stellenbeschreibung

Das Praktikum muss im Rahmen eines Studiums oder eines Ausbildungsgangs als Pflichtpraktikum vorgesehen sein.

Voraussetzungen:
  • Interesse an inhaltlichen und organisatorischen Aufgabenstellungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz
  • Bereitschaft zur weitgehend selbstständigen Bearbeitung von Projekten
  • Fachwissen und Interesse im Bereich Energie & Klimaschutz, ggf. Stadt- und Raumplanung Verbindung zu einem fachbezogenen Studium, z B. Fachrichtung Klimaschutz und -anpassung, Regenerative Energien, Energieeffizienz, Energie- und Umwelttechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Geographie
  • Sicherer Umgang mit MS-Word, Powerpoint, Excel
  • Vorzugsweise gute Softwarekenntnisse im Bereich GIS
  • Zuverlässige, strukturierte Arbeitsweise und ein hohes Maß an Organisationstalent
  • Aufgeschlossenheit, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Engagement
  • Sicheres Auftreten und guten schriftlichen und mündlichen Ausdruck

Der Einsatz ist über den genannten Aufgabenschwerpunkten hinaus in verschiedenen Projekten der Abteilung möglich und richtet sich auch nach aktuellem Bedarf und persönlichen Voraussetzungen. Es wird ein Fahrt- oder Mietkostenzuschuss gewährt. Der Einsatzort ist Wiesbaden.

Ihre Bewerbungsunterlagen incl. der Angabe des gewünschten Praktikumszeitraumes richten Sie bitte unter der Kennzahl „Ref_234_Praktika_LEA“ baldmöglichst elektronisch an bewerbungenhr@hessenagentur.de oder schriftlich an

HA Hessen Agentur GmbH
Human Resources und Verwaltung
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden
Tel (0611) 95017- 8474